Tote Maria Bögerl: Lösegeld kam zu spät am Übergabeort an

Bild: Polizei Mettmann
Hamburg (ots) – Am 12. Mai, dem Tag der Entführung der Heidenheimer Bankiersfrau Maria Bögerl, scheiterte die Übergabe des geforderten Lösegelds an ihren Entführer offenbar auch, weil das Geld zu spät zum geplanten Übergabeort gebracht wurde.
Das berichtet stern.de mit Bezug auf interne Polizeivermerke.
Demnach machte der Entführer sehr detaillierte Vorgaben zum Lösegeld, die in der geforderten Zeit aber nicht erfüllt werden konnten. Deshalb verzögerte sich die Übergabe, bei der die Polizei involviert war. Erst nach 15 Uhr konnte die vollständige Summe am Übergabeort abgelegt werden. Der Entführer meldete sich daraufhin nicht mehr.
Maria Bögerl wurde am Donnerstagabend in einem Waldstück in der Nähe des Übergabeorts tot aufgefunden. Read more…
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Medien: Maria Bögerl ist tot

Entführungsopfer: Maria Bögerl
(pm) – Maria Bögerl ist tot!
Laut Medienberichten handelt es sich bei der aufgefundenen Frauenleiche, in der Nähe von Heidenheim, um Maria Bögerl.
Laut der Nachrichtenagentur ddp will die Polizei noch keine offizielle Stellungnahme abgeben. Erst gegen 18 Uhr soll eine Pressekonferenz stattfinden.
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Handelt es sich bei der Frauenleiche um Maria Bögerl?

Entführungsopfer: Maria Bögerl
Es zeichnen sich erste Ergebnisse der Fahndung nach Maria Bögerl und deren Täter ab.
(pm) – Unter Hochdruck hat die Sonderkommission “Flagge” an dem Entführungsfall der Bankiersfrau aus Heidenheim gearbeitet. Unzählige Spuren wurden in den vergangenen Wochen ausgewertet.
Ein Spaziergänger mit Hund entdeckte am Donnerstag kurz vor 20 Uhr in einem Waldstück zwischen Nietheim und Niesitz eine Leiche. Sie war mit einer Anhäufung von Ästen abgedeckt. Wie sich herausstellte handelt es sich um eine Frauenleiche. Die Identität steht bislang noch nicht fest.
Die Fundstelle ist für weitere polizeiliche Maßnahmen weiträumig abgesperrt.
Zu Details der Auffindesituation und über vorläufige Ergebnisse weiterer
Untersuchungen machen Staatsanwaltschaft und Polizei keine Angaben.
Die Familie Bögerl, Ehemann Thomas Bögerl (56), Tochter Carina (27) und Sohn Christoph (24) flehten in der Sendung Aktenzeichen xy Ungelöst die Entführer unter Tränen an, sich zu melden notfalls auch anonym.
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Erster Tatverdächtiger im Entführungsfall Bögerl?

Phantombild des Gesuchten
Der auf dem Phantombild abgebildete Mann wird von der Sonderkommission „Flagge“ im Entführungsfall Bögerl als Zeuge gesucht.
Heidenheim (pm) – Die Sonderkommission arbeitet auf Hochturen. Jetzt wurden erste Ergebnisse der Ermittlungen bekannt gegeben. Bereits am Mittwochvormittag vor der Entführung von Frau Bögerl, wurden zwei Männer unweit der Wohnung der Entführten in Schnaitheim gesehen. Einer von ihnen soll der Person auf dem Phantombild ähnlich gesehen haben.
Sein Begleiter war ca. 30 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und schlank mit hellem, normal geschnittenem Haar. Er trug eine dunkle Hose und eine helle Jacke.
Personenbeschreibung:
30 bis 40 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß, kräftige Statur, dunkle schulterlange Haare, die er zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte, evtl. Dreitagebart, bekleidet mit schwarzer Jacke, ausgewaschener grauer Jeans, ockerfarbenem T-Shirt und Turnschuhen. Der bislang Unbekannte wurde am Mittwoch, 12. Mai, nachmittags, in Nietheim gesehen. Er soll auch als Anhalter unterwegs gewesen sein.
Möglicherweise könnten die Männer den Ermittlern neue Hinweise im Entführungsfall geben. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. 07321 322-500 oder -501 zu melden. Melden können sich auch Personen, die den Abgebildeten oder dessen Begleiter kennen, die sonstige Hinweise auf die als Zeugen gesuchten Männer geben können oder etwas über ihren Aufenthalt wissen.
Für Hinweise, die zur Freilassung der entführten Frau Bögerl führen, ist eine Belohnung in Höhe von 100.000 Euro ausgesetzt. Zusätzlich zu den oben genannten Rufnummern ist immer noch ein vertrauliches Telefon, Nr. 07321 2770406, geschaltet. Read more…
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Soko-Arbeit läuft weiterhin auf Hochtouren

Entführungsopfer: Maria Bögerl
Die rund 80 Ermittler der Sonderkommission „Flagge“ aus dem ganzen Regierungsbezirk Stuttgart überprüfen mit Hochdruck die inzwischen nahezu 1.800 Hinweise.
Heidenheim (pm) – Schwierig und aufwändig gestaltet sich immer noch die Arbeit der Kriminaltechniker. In der Wohnung, am Pkw der Entführten und an ihrem Mobiltelefon wurden zahlreiche Spuren gesichert, die von Spezialisten kriminaltechnisch ausgewertet werden. Staatsanwaltschaft und Polizei sind zuversichtlich, dass es so gelingen wird, das entscheidende Mosaiksteinchen zu finden, das zu den Tätern oder dem Täter führen wird. Sie bitten deshalb weiterhin um Verständnis, dass es im laufenden Ermittlungsverfahren zum jetzigen Zeitpunkt nicht vertretbar ist, der Öffentlichkeit Details zu Spuren oder weiteren Einzelheiten zum Tatablauf bekannt zu geben.
Zur Berichterstattung über die Unterrichtung der Öffentlichkeit erläutert der Leiter der Polizeidirektion, dass im Entführungsfall der Schutz des Lebens von Frau Bögerl für die Polizei oberste Priorität hat. Da es bis zum Zeitpunkt der ersten Presseveröffentlichung am 13. Mai 2010, über einen Tag nach der bisher einzigen Täterforderung, zu keiner weiteren Kontaktaufnahme gekommen war, entschied sich die Einsatzleitung, an die Öffentlichkeit zu gehen. Damit sollten zusätzliche Hinweise zum Aufenthaltsort der Entführten gewonnen werden. Um das Leben von Frau Bögerl nicht zu gefährden, verbot es sich in dieser Phase des Einsatzes, die Medien über den genauen Zeitpunkt der Einbindung der Polizei zu informieren. Der für den Polizeieinsatz verantwortliche Leitende Polizeidirektor Lück hatte sich deshalb ganz bewusst dazu entschlossen, den Schutz des Lebens des Entführungsopfers höher einzustufen als die Information der Öffentlichkeit. Die Pressemeldungen von Staatsanwaltschaft und Polizei enthielten deshalb Aussagen, die sich vorrangig am Täterverhalten orientierten. Unter Hinweis auf entsprechende Pressemeldungen bestätigte Lück: “Natürlich sind am Tag der Entführung auch Unterstützungskräfte der Polizei in der gebotenen Eile mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung Heidenheim gefahren.“ Diese hätten ihr Sondersignal aber rechtzeitig vor dem Einsatzort abgeschaltet bzw. demontiert.
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Entführung Maria Bögerl
Routinemäßige großflächige Suche in punktuelle Suche übergeleitet
Nachdem die routinemäßige, flächendeckende Suche durch mehrere hundert Polizeibeamte nach Maria Bögerl heute in eine punktuelle Suche übergeleitet wurde, liegt der momentane Schwerpunkt der Ermittlungsarbeit in der Verifizierung der zahlreichen Spuren, welche durch die Soko „Flagge“ derzeit abgearbeitet werden. Insgesamt gingen bei der Polizei rund 1.200 Hinweise ein, von denen sich knapp 500 als „wertige Spuren“ herauskristallisiert haben. 200 von diesen Spuren sind zwischenzeitlich bereits abgearbeitet. Hartmut Schröppel, Leiter der Soko, betont, dass die sprichwörtliche „heiße Spur“ nicht dabei war. Zusätzlich zu den Beamten der Soko stehen derzeit weitere 50 Beamte zur Verfügung, welche am heutigen Tage bei punktuellen Suchen zielgerichtet eingesetzt werden. Sie werden am Nachmittag in schwierigem Gelände von Angehörigen der Bergwacht unterstützt. Die Örtlichkeiten der hier stattfindenden Einsätze können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitgeteilt werden. Die Maßnahmen der Soko „Flagge“ laufen nach wie vor auf Hochtouren, wobei hinsichtlich der Motivlage des oder der Täter die Ermittlungen in alle Richtungen betrieben werden. Selbstverständlich schließt dies auch das Umfeld etwaiger Bankkunden der Kreissparkasse Heidenheim ein. Das der Polizei von den „Geo-Cachern“ zur Verfügung gestellte Bild des Klosterhofes wurde ausgewertet, führte jedoch zu keiner weiteren Spur. Aus Gründen des Opferschutzes und aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Polizei zu weiteren aufgefundenen Spuren keine Angaben.
Am 13.05.2010 (Vatertag) fand in Neresheim das Museumsfest unter dem Motto „Tag der offenen Lokschuppentür“ statt. Auch fuhr an diesem Tag die „Härtsfeldmuseumsbahn“. An der Endstation in Neresheim war zeitgleich Tag der offenen Tür des örtlichen Bienenzüchtervereins. Obwohl das Wetter an diesem Tag recht schlecht war, waren beide Veranstaltungen gut besucht. Es ist zu anzunehmen, dass zumindest während der Fahrt mit der Museumsbahn einige Personen Bild- oder Videoaufnahmen gefertigt haben. Festbesucher die solche Aufnahmen oder anderweitige verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Heidenheim –Soko „Flagge“ in Verbindung zu setzen. gefunden worden. Inzwischen weiß die Polizei, dass an diesem Tag rund um das Kloster ein so genanntes „Geocaching-Event“ stattfand. Eines der Ziele war im Klosterhof. Möglicherweise haben Teilnehmer die Mercedes A-Klasse gesehen, verdächtige Personen beim Fahrzeug bemerkt oder können berichten, wann der Pkw dort abgestellt worden ist. Read more…
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Suche nach Maria Bögerl geht weiter
Familie lobt Belohnung in Höhe von 50 000 Euro aus
Eine Belohnung in Höhe von 50 000 Euro verspricht die verzweifelte Familie Bögerl für Hinweise, die zur Freilassung der Maria Bögerl führen.
Die 54-Jährige war am Mittwoch aus ihrer Wohnung in Heidenheim -Schnaitheim entführt worden. Noch immer hoffen Familie und Polizei sie unversehrt aufzufinden.
Der am Freitagabend im Klosterhof in Neresheim aufgefundene schwarze Mercedes der Vermissten Maria Bögerl wurde am Samstag von den Spurentechnikern untersucht. Die Untersuchung und Auswertung der Spuren dauert an.
Zwischenzeitlich wurden durch mehrere hundert Einsatzkräfte verschiedene Gebiete rund um die Ablagestelle des Geldes sowie des Klosters Neresheim intensiv nach der vermissten Maria Bögerl abgesucht.
Am Samstag beteiligten sich an die 500 Polizisten aus ganz Baden-
Württemberg an der Fahndung nach der Entführten. Unterstützt wurden die Beamten von über 200 Suchkräften verschiedener Rettungshundestaffeln mit 100 Hunden. Zudem wurde eine Tauchergruppe der Wasserschutzpolizei eingesetzt, die im Bereich der Autobahnanschlussstelle Aalen-Oberkochen unter anderem Überlaufbecken absuchte. Zwei Polizeihubschrauber aus Baden -Württemberg und einer aus Hessen unterstützten die Bodenkräfte mit Wärmebildkameras aus der Luft. Bislang sind bei den Ermittlern über 250 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.
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Auto der vermissten Maria Bögerl aufgefunden
Von der 54-Jährigen fehlt nach wie vor jede Spur
Suche läuft mit Hochdruck weiter
Im Hof des Klosters Neresheim erkannten Besucher am Freitagabend das unbesetzt geparkte Auto der seit Mittwoch aus Heidenheim entführten 54-jährigen Maria Bögerl. Von der Frau fehlt nach wie vor jede Spur. Die Polizei nahm den schwarzen A-Klasse-Mercedes in Verwahrung. Er wird kriminaltechnisch untersucht. Am Freitagnachmittag hatten Durchsuchungskräfte ein Mobiltelefon gefunden. Zwischenzeitlich steht zweifelsfrei fest, dass es sich um das Telefon der Entführten handelt.
Die intensive Suche nach Maria Bögerl setzt die Polizei heute fort, nachdem sie gestern Abend wegen der Dunkelheit unterbrochen wurde. Gesucht wird weiterhin in beiderseits der Autobahn angrenzenden Wald- und Flurstücken zwischen den Anschlussstellen Heidenheim und Aalen-Oberkochen. Die Polizei hofft immer noch, Fau Bögerl unversehrt aufzufinden.
Wie berichtet war die 54-Jährige am Mittwoch aus ihrer Wohnung in Heidenheim-Schnaitheim entführt worden. Seit dem fehlte auch ihr Pkw. Gegen 11.25 Uhr hatte der Ehemann von Frau Bögerl einen Erpresseranruf mit einer hohen Geldforderung erhalten. Bei diesem Anruf hatten die Eheleute die Gelegenheit kurz miteinander zu sprechen, und Frau Bögerl berichtete, dass sie sich in Lebensgefahr befinde. Die Familie ging auf die Forderungen des Entführers ein. Das Geld wurde an einer vom Kidnapper mit einer Deutschlandfahne markierten Stelle an der A 7 zwischen den Anschlussstellen Heidenheim und Aalen-Oberkochen bei der Betriebsumfahrt Nietheim deponiert, aber nicht abgeholt. Zu einem weiteren Kontakt kam es nicht.
Bereits seit Donnerstag suchen täglich mehr als 350 Polizeibeamte aus dem ganzen Land intensiv nach der Vermissten. Sie werden unterstützt von über 100 Einsatzkräften aus Rettungshundestaffeln der Region mit über 50 Rettungshunden. Soweit das Wetter es zuließ war auch der Polizeihubschrauber mit der Wärmebildkamera im Einsatz. Die Polizei bittet nach wie vor um die Mithilfe der Bevölkerung. Read more…
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