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BERLINER MORGENPOST: Auf den Schulhöfen im Kiez ändert sich nichts – Leitartikel

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Berlin (ots) – Die Berliner Stadtzeitschrift “Zitty” ist braunen Gedankenguts völlig unverdächtig. Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel “Flucht vor Multikulti. Brennpunkt Schule – warum Berliner Eltern ihren Kiez verlassen”. Geschildert werden die alltäglichen Gewalt-Probleme, aber auch die seelischen Nöte von Eltern, die kulturelles Miteinander leben wollen, aber daran scheitern. “Ich kann doch mein Kind nicht der Integration opfern”, sagt beispielsweise eine hilflose Mutter.

Die Lage in Problemkiezen ist hinlänglich bekannt und schonungslos beschrieben, zuletzt durch Kirsten Heisig. Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky wird von vielen längst nicht mehr als gewissenloser Populist wahrgenommen, sondern als unaufgeregte Stimme einer vielfach deprimierenden Realität. Berlin weiß meist zu differenzieren zwischen einer heiter-bunten Vielvölkerveranstaltung wie dem “Karneval der Kulturen” und dem Mobbing der Kulturen auf manchen Schulhöfen.

Warum nur zieht Thilo Sarrazin mit seinem Buch “Deutschland schafft sich ab” Zehntausende von Vorbestellungen, aber auch radikale Ablehnung, am Ende aber so gewaltige Emotionen auf sich? Warum lässt sich die Kanzlerin herab, einen Autoren zu verdammen, dessen Buch sie wohl kaum gelesen hat? Warum mühen sich die einen zu beweisen, dass der Autor ein verkappter Nazi sei, während die anderen ihn zum Volkshelden emporsingen? Read more…

5 comments - What do you think?  Posted by moderator - 29. August 2010 at 10:20

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BERLINER MORGENPOST: Union im Umfragetief

Berlin (ots) – Von wegen Sinkflug; ein Sturzflug in die Tiefe ist das, was Union und FDP da hinlegen.

Binnen zehn Monaten haben CDU, CSU und FDP verspielt, was sie im September bei der Bundestagswahl gewonnen haben. Auf einen Stimmanteil von gerade noch 34 Prozent kommt Schwarz-Gelb nach der neuesten Forsa-Umfrage, das vereinte linke Lager auf 58. Die CDU allein mit ihrer Vorsitzenden und Kanzlerin Angela Merkel liegt mit 29 Prozent nur noch einen Prozentpunkt vor der SPD, der nach der vernichtenden Wahlniederlage 2009 lang anhaltende düstere Zeiten vorhergesagt wurde.

So schnell können sich Stimmungslagen ändern. Zur einen wie zur anderen Seite. Das Koalitionslager muss also noch nicht verzweifeln. Andererseits scheint es unfähig zur Besserung. Selbst zum Auftakt der Sommerpause, die ja zu einer Phase der Besinnung hätte genutzt werden können, entfacht sie neuen Streit, statt diesen einmal der SPD zu überlassen. Bei den Sozialdemokraten wird vor deren Parteitag Ende September vorab heftig um die Rente erst mit 67 gerungen, weil die Basis zurückkehren will zur Altersgrenze von 65 Jahren. Bei dem Streit geht es auch darum, ob ein weiterer Stein aus der Agenda-Politik von Schröder, Steinbrück und Scholz herausgebrochen wird. Statt die Nachrichten über Streit in den eigenen Reihen einmal der SPD zu überlassen, fällt dem Bundeswirtschaftsminister Brüderle von der FDP nichts Besseres ein, als seinerseits die Abschaffung der Rentengarantie der großen Koalition (keine Kürzungen) zu fordern. Damit hat er den Rentenstreit getoppt.

Dass Protestgeschrei bei CDU und CSU erklang, war klar und wohl auch kalkuliert von Brüderle. Ein weiterer Beleg für den Zustand dieser Koalition. Und Ausweis dafür, dass sich kein Christdemokrat und kein Liberaler über die Wut der Wähler wundern darf. Die FDP ist noch immer nicht aus ihrem September-Siegesrausch in der Nüchternheit erwacht, und die CSU hofft, per Querulantentum, gepaart mit Populismus zu alter straußscher Stärke zurückzufinden. Angela Merkel schließlich befördert mit ihrer Profillosigkeit, dass die CDU einen Markenkern nach dem anderen aufgibt: Kernenergie, Wehrpflicht, in der Bildungspolitik das Gymnasium, Wirtschaftskompetenz, in der Familienpolitik die Stärkung der Familie. Aus Enttäuschung über die verlorene politische Heimat wenden sich folglich mehr und mehr potenzielle Unionswähler von der Merkel-Partei ab. Ohne Merz, Koch und Wulff hat Angela Merkel einen ernsthaften innerparteilichen Konkurrenten vorerst nicht zu fürchten. Doch wer eine politisch so offene Flanke wie sie bietet, dem kann irgendwann Gefahr von außen erwachsen. Sie – eine Partei rechts von der Union – war schon der Albtraum von Franz Josef Strauß. Die Erfahrungen der SPD mit der Linkspartei sollte Angela Merkel sehr nachdenklich machen. Read more…

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 28. Juli 2010 at 20:08

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ERLINER MORGENPOST: Über die Missbrauchsfälle am Canisius-Kolleg

Bild: y-hp

Berlin (ots) – In Berlin üben die Kirchen nicht gerade großen Einfluss auf Leben und Denken der meisten Bewohner aus. Das gilt besonders für die im Nordosten Deutschlands von jeher in der Diaspora lebenden Katholiken.

Von der Machtfülle und dem Prunk, wie sie Fürstbischöfe wie in Köln oder Augsburg entfalten, kann die annähernd bankrotte Erzdiözöse Berlin nur träumen. Der tägliche Überlebenskampf der Kirche und ihrer Orden in einer religionsfernen Umgebung hat sicherlich dazu geführt, dass ausgerechnet in Berlin mit der Aufdeckung des Missbrauchsskandals am Canisius-Kolleg eine reinigende Welle ihren Ausgang nahm. Diese hat inzwischen nicht nur die katholische Kirche, sondern auch die Protestanten und Reformpädagogen gezwungen, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, dass sie ihre eigenen Werte verraten und das Vertrauen der ihnen anvertrauten Kinder missbraucht haben.

Ein halbes Jahr ist es her, seit diese Zeitung als erstes Medium den Brief des Rektors an ehemalige Schüler öffentlich machte, mit dem Pater Mertes den massenhaften und systematischen Missbrauch von Schülern durch zwei Patres vor rund 30 Jahren eingestand. Im aufgeklärten Jesuitenorden und im wenig katholischen Berlin war der Druck wohl vergleichsweise gering, diese bis dahin nur gerüchteweise bekannten Übergriffe weiter unter dem Teppich zu halten, wo die Ordensoberen sie seit 30 Jahren hingefegt hatten. Der Schock war enorm.

Das Thema Missbrauch, von bürgerlichen Schichten bis dahin meist in Kinderheime, Schmuddelkneipen oder Prekariatsfamilien verortet, hatte die Spitze der Gesellschaft erreicht. Wenn so etwas in einer Eliteschule geschehen konnte, dann musste jetzt endgültig Schluss sein mit dem Wegsehen und dem Verharmlosen. Was die Jesuiten und das Canisius-Kolleg getan haben, war zunächst vorbildlich. Bei der Aufklärung der Übergriffe und der Feststellung des eigenen Versagens muss sich der Orden nichts vorwerfen lassen. Beim Umgang mit den Opfern aber schon. Es ist dringend geboten, den Missbrauchten von einst finanzielle Genugtuung anzubieten, die deutlich über den symbolischen warmen Händedruck hinausreicht.

Der Orden trägt direkte Verantwortung für verpfuschte Leben, für psychische Lasten und Beziehungsprobleme, die verstörende Missbrauchserfahrungen ausgelöst haben. Der Orden und die Kirche als hierarchisch organisierte Instanzen mit hohem moralischem Anspruch sind viel eher verpflichtet als etwa Ehrenamtliche in Sportvereinen, Opfer von Missbrauch zu entschädigen. Es wäre angemessen, wenn diejenigen, die die Welle ausgelöst haben, sie durch ein Eingehen auf die Opfer wieder eindämmen würden. Das kostet Geld. Aber Zögern oder Knausern kostet Glaubwürdigkeit. Und nichts braucht Kirche dringender. Zumal im religionsfernen Berlin. Read more…

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - at 05:47

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Bleib Waka: Shakira bringt kolumbianischen Sommer in den deutschen Winter

Bild: popula GmbH

Köln, 20. Juli – Es wird eine kleine Deutshlandtour: Im Dezember 2010 kommt Shakira für 4 Termine nach München, Frankfurt, Berlin und Köln.

Spätestens seit ihrem WM-Song „Waka Waka“ ist die feurige Südamerikanerin wirklich jedem ein Begriff. Die Erlöse aus dem Song spendet sie komplett für wohltätige Zwecke. Doch das hält Shakira nicht davon ab, ihr Trikot beiseite zu legen und im Dezember ihre „Shakira – in Concert“-Tournee in Deutschland zu starten.

Nachdem sie ihren Tourauftakt in Europa u.a. in Frankreich und Spanien zelebrieren wird, macht sie Halt für vier deutsche Stationen.

Folgende Termine sind offiziell bestätigt:

3.12.2010, Olympiahalle München
8.12.2010, Festhalle Frankfurt am Main
9.12.2010, O2 World Berlin
11.12.2010, Lanxess Arena Köln

Dass die gebürtige Kolumbianerin ein paar Welthits im Gepäck haben wird, steht wohl außer Frage. Die spannendere Frage wird sein, wer es schafft, sich eines der heißbegehrten Tickets sichern zu können! Bei popula gibt es aktuell noch Shakira Tickets für Frankfurt und weitere Städte.

Shakira (* 2. Februar 1977 in Barranquilla, Kolumbien als Shakira Isabel Mebarak Ripoll) ist eine kolumbianische Pop-Rock-Sängerin und Songwriterin. Zu Beginn ihrer Karriere sang sie auf Spanisch und hatte damit in Lateinamerika und Spanien Erfolg. Ihr erstes englischsprachiges Album machte sie zu einem globalen Popstar. Insgesamt hat sie über 75 Millionen Alben verkauft.
Shakira setzt sich auch für soziale Projekte ein, besonders für Straßenkinder in ihrer Heimat.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 21. Juli 2010 at 04:43

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Let´s go to the beach im Designer Outlet Berlin

Bild: Press Factory

Heute verwandelt sich, zum verkaufsoffenen Sonntag, das Designer Outlet Berlin in einen Südseetraum: Von 13 bis 19 Uhr heißt es dann „Let´s go to the Beach“! Passend zu den sommerlichen Temperaturen schmelzen auch die Preise beim großen Summer Sale.

Sommer, Sonne Strand und kühle Cocktails – so lautet die Devise des Designer Outlet Berlin zum verkaufsoffenen Sonntag am 18. Juli 2010. Die Besucher erwarten nicht nur einzigartige Shoppingangebote sondern auch ein Beach-Feeling der Extraklasse. Zur Erfrischung kann man sich an der Strandbar von Andreas Lanninger – Barkeeper des Jahres 2007 – leckere Kreationen mixen oder bei der spektakulären Cocktailshow für zu Hause inspirieren lassen.

Nach erfolgreicher Shoppingtour bieten sich Liegestühle zur Entspannung an: Mit einem Cocktail und weißem Sandstrand unter den Füßen kann man dabei der verführerischen Musik von Mantigo lauschen. Die Band verbindet mitreißende brasilianische Folkore mit Sambaklängen und versprüht mit heißen Rhythmen ihren südamerikanischen Charme.

Doch damit nicht genug: Das Designer Outlet Berlin lockt noch bis in den August hinein mit seinem Summer Sale und bietet seinen Kunden einmalige Shoppingangebote. Die 40 Markengeschäfte, darunter Strenesse, Möve, Marc O’Polo, Replay, adidas oder Daniel Hechter warten mit satten Extra-Rabatten auf die Outletpreise auf, die ohnehin schon ganzjährig 30-70% unter den regulären Einzelhandelspreisen liegen.

Strand- und Urlaubsgefühle pur im Designer Outlet Berlin – denn was gibt es im Sommer schöneres, als bei lateinamerikanischen Rhythmen und fruchtigen Cocktails den Alltag hinter sich zu lassen und dabei tolle Fashion-Schnäppchen zu ergattern. Bis zum 21. August findet im Designer Outlet Berlin so jeder eine Oase um sich von den hitzigen Temperaturen zu erholen.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 18. Juli 2010 at 08:56

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3.000 Schülerinnen und Schüler aus Berlin machen sich stark für Bildung in Afrika

Bild: y-hp

Berlin (ots) – In Berlin beteiligen sich 11 Schulen an der Kampagne “Dein Tag für Afrika” von Aktion Tagwerk – erarbeiteten Erlös 2010 für Gleichaltrige in Afrika schätzen Organisatoren bundesweit auf rund 1,2 Millionen Euro – rbb-Intendantin Dagmar Reim und Schauspielerin Nora Tschirner lobten das vorbildliche Engagement von Schülerinnen und Schülern für Afrika

Neben dem WM-Fußball-Fieber und dem damit verbundenen Interesse an Afrika, steht heute auf vielen Stundenplänen in Deutschland der aktive Einsatz für Kinder und Jugendliche in Afrika: “Hol die Bildung aus dem Abseits!” – lautet das Motto der Kampagne “Dein Tag für Afrika” von Aktion Tagwerk. Am bundesweiten Aktionstag engagieren sich rund 3.000 Schülerinnen und Schüler aus Berlin für die Bildungschancen von Gleichaltrigen in Afrika. 11 Schulen aus Berlin beteiligen sich an der Aktionsform des ehrenamtlichen Schülerengagements, welche von dem Verein Aktion Tagwerk seit 2003 organisiert wird und seit 2007 im gesamten Bundesgebiet stattfindet.

Bundesweit engagieren sich in diesem Jahr rund 200.000 Schülerinnen und Schüler von 725 Schulen für die Kampagne für Afrika. Die Schülerinnen und Schüler lassen ihre Schultaschen und Schulbücher zuhause, gehen arbeiten in einem Unternehmen, leisten Hilfsdienste im Freundes- und Familienkreis, veranstalten einen Solidaritätsmarsch “Go for Africa” oder andere Schulaktionen. Ihren Lohn spenden sie für Bildungsprojekte des Aktion Tagwerk-Projektpartners Human Help Network in Südafrika, Ruanda, Burundi, Angola und dem Sudan. Durch den aktiven Einsatz der Schülerinnen und Schüler rechnen die Organisatoren derzeit mit einem bundesweiten Erlös von rund 1,2 Millionen Euro.

Dagmar Reim, die Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und die Schauspielerin Nora Tschirner lobten das Engagement der Schülerinnen und Schüler für die Bildungschancen Jugendlicher in Afrika. Dagmar Reim ist Schirmherrin der Kampagne “Dein Tag für Afrika” in Berlin und Brandenburg, Nora Tschirner unterstützt die Aktion Tagwerk. Sie trafen am Vormittag des bundesweiten Aktionstages Schülerinnen und Schüler, die beim rbb in Berlin einen “Tagwerk-Job” übernahmen.

Intendantin Reim freute sich über den ehrenamtlichen Einsatz der Schülerinnen und Schüler: “Wir bieten Jugendlichen gern die Möglichkeit, sich für Gleichaltrige in Afrika zu engagieren und damit konkret Hilfe zu leisten. Die Aktion Tagwerk ist ein tolles Beispiel dafür, dass junge Leute gemeinsam auch an nur einem Tag viel bewirken können – für andere, denen es schlechter geht.” Read more…

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 22. Juni 2010 at 13:08

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BERLINER MORGENPOST: Kommentar zum Berliner Verfassungsschutzbericht

Foto: Jochen Tack

Berlin (ots) – Die Berliner lassen sich nicht bange machen. Sämtliche Umfragen belegen, dass Sorgen um die Sicherheit in der Stadt die Menschen deutlich weniger drücken als etwa die Angst vor Armut im Alter, um die Bildung ihrer Kinder oder die Skepsis angesichts einer unsicheren wirtschaftlichen Zukunft.

Diese für eine weltoffene Metropole notwendige Grundeinstellung, die eine Stadtgesellschaft vor hysterischen Sicherheitsmaßnahmen auf Kosten von Freiheitsrechten und Lebensfreude bewahrt, darf aber nicht dazu führen, die bestehenden Gefahren auf die leichte Schulter zu nehmen. Der Bericht des Verfassungsschutzes beweist: Die Feinde von Freiheit, Lebensfreude und urbaner Gelassenheit sind aktiver geworden in den vergangenen Monaten.

Der Innensenator weist vor allem auf die Bedrohung durch islamistische Terroristen hin, die sich aus der Mitte der deutschen Gesellschaft für den heiligen Krieg rekrutieren lassen. Dass Berlin als Hauptstadt des in Afghanistan engagierten Deutschlands grundsätzlich im Visier der Islamisten liegt, darf angesichts der Weltlage niemanden überraschen. Deutlich mehr als eine abstrakte Terror-Bedrohung bewegt die Berliner derzeit aber die Brutalität der linksautonomen Szene.

Der Sprengsatz auf Polizeibeamte am Wochenende ist Ausdruck einer neuen Gewaltbereitschaft, die Leib und Leben gefährdet. Die anhaltende Serie von Brandanschlägen auf Autos steht für den intoleranten Hass auf alle, die einen anderen Lebensentwurf als die selbst ernannte Kiezmiliz verfolgen. Wenn Demonstranten mit ihren Besetzungsaktionen wie am Wochenende im Kreuzberger Bethanien-Haus Kinder und Eltern bei friedlichen Gaukler-Festen gefährden oder Künstler angreifen, dann belegt das eine Anmaßung, für die auch eine links-alternative Bürgerschaft keinen Funken Verständnis mehr haben kann.

Der Verfassungsschutzbericht macht deutlich: Die Sicherheitsbehörden, die über das Treiben der Rechtsextremen gut informiert sind, tappen nicht nur bei den Islamisten trotz einiger Fortschritte ziemlich im Dunkeln. Besonders undeutlich ist aber der Einblick in die linke Szene. Autonome, sich ständig verändernde Strukturen entziehen sich offenbar der Kontrolle der Ermittler.

Die Terror-Vorstufe mit Polenböllern und Grillanzündern ist deutlich schwieriger aufzuklären als Kapitalverbrechen, die einen größeren logistischen Aufwand erfordern. Darum ist entscheidend, wie die Bürger und das jeweilige Umfeld selbst mit Gewalttätern umgehen. So, wie es gelungen ist, die Rechtsextremisten in Berlin zu ächten, muss die Stadt auch die anderen Extremisten aus der Gesellschaft ausschließen. Muslimische Gemeinden müssen auf junge Heißsporne mäßigend einwirken und den aggressiven politischen Islam aus ihren Moscheen verbannen. Und Globalisierungskritiker, Gentrifizierungsgegner, Aktivisten für ein freies Spreeufer und andere Linke müssen Gewalttäter ein für alle mal aus ihren Reihen werfen. Read more…

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 16. Juni 2010 at 05:42

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Neue OZ: Kommentar zu Extremismus Polizei Sprengsatz

Bild: Polizei Mettmann

Osnabrück (ots) – Die Bomber von Berlin

Dass in Berlin nachts Autos in Flammen aufgehen, gehört fast zum Alltagsbild. Mit einiger Verspätung ist der Innensenator aufgewacht, den Brandstiftern das Handwerk zu legen.

Höchste Zeit: Rechtsfreie Zonen wie in den 90er-Jahren in der Hamburger Hafenstraße dürfen niemals wieder entstehen. Nachsicht gegenüber Autonomen hat dort Regierende das Amt gekostet – ob das verlorene Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat damit wiederhergestellt ist, steht auf einem anderen Blatt.

Zu Recht wird nun gegen die Bomber von Berlin wegen versuchten Totschlags ermittelt. Wer Sprengsätze gegen Polizisten richtet und glaubt, möglicher Sozialabbau der Bundesregierung sei dafür eine Legitimation, ist nicht verwirrt, sondern hochkriminell. Dazu sinkt bei den Tätern die Hemmschwelle, schwerste Verletzungen der Polizeibeamten werden billigend in Kauf genommen. Da ist es schon erschreckend und nicht nachvollziehbar, dass auf Wilderei dieselbe Strafe steht wie auf gewaltsamen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Doch mit dem reflexhaften Ruf nach Strafverschärfung ist es nicht getan. Auf die Demonstranten selbst kommt es an. In ihren Reihen haben jene, die mit Splitterbomben für Arme und Schwache zu Felde ziehen, nichts zu suchen. Der sogenannte “Schwarze Block” hat schon in den 70er-Jahren die Demonstrationen gegen die Atomkraftwerke Grohnde und Brokdorf zu Schlachten umfunktioniert. Auch aus der jüngeren Geschichte lässt sich lernen: Gewaltfreiheit zum Beispiel. Read more…

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 15. Juni 2010 at 04:53

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Bundespräsident Horst Köhler ist überraschend zurück getreten!

Horst Köhler, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Heute Nachmittag  ist Bundespräsident Horst Köhler überraschend, mit sofortiger Wirkung zurück getreten.

Berlin (pm) – Horst Köhler hat seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Der Grund sei der mangelne Respekt vor seinem Amt. Sichtlich bewegt bat er bei seiner Rede im Schloss Belevue, um Verständnis für seine Entscheidung:

“Meine Äußerungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr am 22. Mai dieses Jahres sind auf heftige Kritik gestoßen. Ich bedauere, dass meine Äußerungen in einer für unsere Nation wichtigen und schwierigen Frage zu Missverständnissen führen konnten. Die Kritik geht aber so weit, mir zu unterstellen, ich befürwortete Einsätze der Bundeswehr die vom Grundgesetz nicht gedeckt wären. Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie lässt den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen.

Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten – mit sofortiger Wirkung. Ich danke den vielen Menschen in Deutschland, die mir Vertrauen entgegengebracht und meine Arbeit unterstützt haben. Ich bitte sie um Verständnis für meine Entscheidung.

Verfassungsgemäß werden nun die Befugnisse des Bundespräsidenten durch den Präsidenten des Bundesrates wahrgenommen. Ich habe Herrn Bürgermeister Böhrnsen über meine Entscheidung telefonisch unterrichtet, desgleichen den Herrn Präsidenten des Deutschen Bundestages, die Frau Bundeskanzlerin, den Herrn Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts und den Herrn Vizekanzler.

Es war mir eine Ehre, Deutschland als Bundespräsident zu dienen.”

Jens Böhrnsen übernimmt Köhlers Amtsgeschäfte, bis ein neues Staatsoberhaupt bestimmt worden ist.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 31. Mai 2010 at 14:45

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1. Berliner DDR Motorradmuseum startet Berliner East-City-Tour zum Herrentag

DDR Motorradmuseum startet Berliner East-City-Tour

Am 13. Mai ist Herrentag: ein Tag an dem die Väter gefeiert werden – oder sich selbst feiern.

Deswegen hat das 1. Berliner DDR Motorradmuseum speziell für den Herrentag ein vielfältiges Programm für die Gäste organisiert: zuerst geht es mit dem DDR-Bus durch den Osten Berlins und danach ins Museum um DDR-Motorräder und einzigartige Mercedes SLKlassik- Modelle zu bestaunen.Mehr Informationen zum Museum: www.erstesberliner-ddr-motorradmuseum.de

Der Männertag startet mit einer East-City-Tour im historischen DDR Robur Bus aus dem Jahr 1976. Treffpunkt und Start der Rundfahrt ist auf dem Gelände der „Trabi Safari“ (Zimmerstraße 79, 10117 Berlin). Der Original-Bus, mit dem die Passagiere durch den Osten gefahren werden, stammt vom Reiseunternehmen Herold-Reisen-Bernau.

Einmalige East-City-Tour mit dem 1. Berliner DDR Motorradmuseum
Die Ost-Tour führt u.a. zum Wahrzeichen der Stadt, dem Brandenburger Tor und dem Checkpoint Charlie, dem wohl bekanntesten Berliner Grenzübergang. Wo einst der Kontrollpunkt von Amerikanern bewacht wurde, ist dies heute eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Read more…

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 11. Mai 2010 at 16:01

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