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	<title>Kommentare für Perspective Magazin</title>
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	<description>Informieren - Orientieren - Multiplizieren</description>
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		<title>Kommentar zu Nachrichten 26.07.2010 von moderator</title>
		<link>http://www.perspective-ministries.de/2010/07/26/nachrichten-26-07-2010/comment-page-1/#comment-570</link>
		<dc:creator>moderator</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 12:37:10 +0000</pubDate>
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		<description>Warum wird über die Demo in Hamburg so wenig berichtet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum wird über die Demo in Hamburg so wenig berichtet?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu POL-PB: 56-jährige Paderbornerin vermißt von moderator</title>
		<link>http://www.perspective-ministries.de/2010/07/24/pol-pb-56-jahrige-paderbornerin-vermist/comment-page-1/#comment-569</link>
		<dc:creator>moderator</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 09:13:04 +0000</pubDate>
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		<description>POL-PB: Vermißte Paderbornerin hat sich gemeldet

Paderborn (ots) - Die mit heutiger Pressemeldung gesuchte vermißte Frau Arngold aus Paderborn hat sich mittlerweile bei Ihrer Familie gemeldet und ist wohlauf.

Der Landrat als 
Kreispolizeibehörde Paderborn
Zentrale Einsatzangelegenheiten/ Leitstelle
Riemekestraße 60- 62
33102 Paderborn
T. 05251/3061222
F. 05251/3061099</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>POL-PB: Vermißte Paderbornerin hat sich gemeldet</p>
<p>Paderborn (ots) &#8211; Die mit heutiger Pressemeldung gesuchte vermißte Frau Arngold aus Paderborn hat sich mittlerweile bei Ihrer Familie gemeldet und ist wohlauf.</p>
<p>Der Landrat als<br />
Kreispolizeibehörde Paderborn<br />
Zentrale Einsatzangelegenheiten/ Leitstelle<br />
Riemekestraße 60- 62<br />
33102 Paderborn<br />
T. 05251/3061222<br />
F. 05251/3061099</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schavan verteidigt Islamunterricht an deutschen Schulen von moderator</title>
		<link>http://www.perspective-ministries.de/2010/07/25/schavan-verteidigt-islamunterricht-an-deutschen-schulen/comment-page-1/#comment-568</link>
		<dc:creator>moderator</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 08:53:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perspective-ministries.de/?p=7848#comment-568</guid>
		<description>Ich würde Frau Schavan empfehlen, diesen Artikel als Einstiegs-Lektüre im Nachhilfeunterricht zum Thema &quot;Islam&quot; zu lesen: http://www.perspective-ministries.de/2010/07/19/verkehrte-welt/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde Frau Schavan empfehlen, diesen Artikel als Einstiegs-Lektüre im Nachhilfeunterricht zum Thema &#8220;Islam&#8221; zu lesen: <a href="http://www.perspective-ministries.de/2010/07/19/verkehrte-welt/" rel="nofollow">http://www.perspective-ministries.de/2010/07/19/verkehrte-welt/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Tod eines 9-jährigen Mädchens aus Bad Honnef von moderator</title>
		<link>http://www.perspective-ministries.de/2010/07/24/tod-eines-9-jahrigen-madchens-aus-bad-honnef/comment-page-1/#comment-567</link>
		<dc:creator>moderator</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 16:26:29 +0000</pubDate>
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		<description>POL-BN: Tod eines 9-jährigen Mädchens aus Bad Honnef - Staatsanwaltschaft Bonn beantragt Haftbefehle gegen Pflegeeltern

Bonn / Bad Honnef (ots) - Nach dem Tod eines 9-jährigen Mädchens aus Bad Honnef hat die Staatsanwaltschaft Bonn beim zuständigen Amtsgericht Bonn gegen die 51-jährigen Pflegeeltern Haftbefehle wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie Körperverletzung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge erlassen.
Die Bonner Staatsanwaltschaft hat Haftbefehle gegen die Pflegeltern des neunjährigen Mädchens wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie Körperverletzung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge beantragt. Bei der akribischen Spurensuche der Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Hartmut Becker wurden am Tatort Klebebänder gefunden, die darauf hindeuteten, dass damit die neunjährige Pflegetochter gefesselt worden sein könnte. Bei seiner Vernehmung am gestrigen Tag wurde der Pflegevater mit diesen Feststellungen konfrontiert. Daraufhin gab er an, dass die Pflegetochter in den letzten drei Monaten mehrfach für einige Minuten mit Klebeband an Händen und Füßen gefesselt worden sei. Hierbei habe es sich um eine &quot;Erziehungsmaßnahme&quot; gehandelt, wenn das Kind bei der Essensaufnahme oder beim Baden &quot;bockig&quot; und aggressiv war. Man habe sich vor dem Kind und dieses vor Selbstverletzungen &quot;schützen&quot; wollen. Eine derartige Fesselung sei auch am Mittag des 22.07. erfolgt, da das Kind nicht habe essen wollen. Am Abend sei die Neunjährige erneut gefesselt worden, um ein Baden zu ermöglichen. Während des Badens seien die Fesseln teilweise gelöst worden. Als das Kind wieder aufbegehrt habe, wurde es nach den Angaben des 51-Jährigen durch die Pflegemutter unter Wasser gedrückt. Sofort danach seien durch ihn und seine Frau Reanimationsmaßnahmen eingeleitet und der Notarzt verständigt worden. Die Pflegemutter hat in den Vernehmungen bisher jegliche Gewaltanwendung gegen das Mädchen bestritten und Fesselungen nur teilweise eingeräumt. Da die Angaben des Pflegevaters mit der Spurenlage in Übereinstimmung zu bringen ist, wurde beim Amtsgericht Bonn Haftbefehl gegen die Pflegeeltern wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlnen und Freiheitsberaubung sowie Freiheitsberaubung mit Todesfolge und Körperverletzung mit Todesfolge beantragt. Derzeit läuft die Vorführung vor der zuständigen Ermittlungsrichterin. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren und befassen sich insbesondere mit dem angegebenen Sprung vom Balkon und der Herkunft der Hämatome.
Polizeipräsidium Bonn
- Pressestelle -
53227 Bonn, Königswinterer Str. 500

Tel: 0228 / 15-1025
Fax: 0228 / 15-1202
pressestelle.bonn@polizei.nrw.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>POL-BN: Tod eines 9-jährigen Mädchens aus Bad Honnef &#8211; Staatsanwaltschaft Bonn beantragt Haftbefehle gegen Pflegeeltern</p>
<p>Bonn / Bad Honnef (ots) &#8211; Nach dem Tod eines 9-jährigen Mädchens aus Bad Honnef hat die Staatsanwaltschaft Bonn beim zuständigen Amtsgericht Bonn gegen die 51-jährigen Pflegeeltern Haftbefehle wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie Körperverletzung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge erlassen.<br />
Die Bonner Staatsanwaltschaft hat Haftbefehle gegen die Pflegeltern des neunjährigen Mädchens wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie Körperverletzung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge beantragt. Bei der akribischen Spurensuche der Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Hartmut Becker wurden am Tatort Klebebänder gefunden, die darauf hindeuteten, dass damit die neunjährige Pflegetochter gefesselt worden sein könnte. Bei seiner Vernehmung am gestrigen Tag wurde der Pflegevater mit diesen Feststellungen konfrontiert. Daraufhin gab er an, dass die Pflegetochter in den letzten drei Monaten mehrfach für einige Minuten mit Klebeband an Händen und Füßen gefesselt worden sei. Hierbei habe es sich um eine &#8220;Erziehungsmaßnahme&#8221; gehandelt, wenn das Kind bei der Essensaufnahme oder beim Baden &#8220;bockig&#8221; und aggressiv war. Man habe sich vor dem Kind und dieses vor Selbstverletzungen &#8220;schützen&#8221; wollen. Eine derartige Fesselung sei auch am Mittag des 22.07. erfolgt, da das Kind nicht habe essen wollen. Am Abend sei die Neunjährige erneut gefesselt worden, um ein Baden zu ermöglichen. Während des Badens seien die Fesseln teilweise gelöst worden. Als das Kind wieder aufbegehrt habe, wurde es nach den Angaben des 51-Jährigen durch die Pflegemutter unter Wasser gedrückt. Sofort danach seien durch ihn und seine Frau Reanimationsmaßnahmen eingeleitet und der Notarzt verständigt worden. Die Pflegemutter hat in den Vernehmungen bisher jegliche Gewaltanwendung gegen das Mädchen bestritten und Fesselungen nur teilweise eingeräumt. Da die Angaben des Pflegevaters mit der Spurenlage in Übereinstimmung zu bringen ist, wurde beim Amtsgericht Bonn Haftbefehl gegen die Pflegeeltern wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlnen und Freiheitsberaubung sowie Freiheitsberaubung mit Todesfolge und Körperverletzung mit Todesfolge beantragt. Derzeit läuft die Vorführung vor der zuständigen Ermittlungsrichterin. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren und befassen sich insbesondere mit dem angegebenen Sprung vom Balkon und der Herkunft der Hämatome.<br />
Polizeipräsidium Bonn<br />
- Pressestelle -<br />
53227 Bonn, Königswinterer Str. 500</p>
<p>Tel: 0228 / 15-1025<br />
Fax: 0228 / 15-1202<br />
<a href="mailto:pressestelle.bonn@polizei.nrw.de">pressestelle.bonn@polizei.nrw.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Tagesspiegel: Menschenrechtsbeauftragter lobt Fortschritte in China von moderator</title>
		<link>http://www.perspective-ministries.de/2010/07/24/der-tagesspiegel-menschenrechtsbeauftragter-lobt-fortschritte-in-china/comment-page-1/#comment-566</link>
		<dc:creator>moderator</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 12:37:41 +0000</pubDate>
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		<description>China ist ein wichtiger Wirtschaftspartner! Dies wurde gerade auch vor ein paar Tagen durch die Reise von Bundeskanzlerin Merkel deutlich. Was von Löning genannt wird, kann doch nicht als &quot;Erfolg&quot; gewertet werden, oder? Kann es sein, dass man aufgrund der Handelsbeziehungen etwas auf schön Wetter macht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>China ist ein wichtiger Wirtschaftspartner! Dies wurde gerade auch vor ein paar Tagen durch die Reise von Bundeskanzlerin Merkel deutlich. Was von Löning genannt wird, kann doch nicht als &#8220;Erfolg&#8221; gewertet werden, oder? Kann es sein, dass man aufgrund der Handelsbeziehungen etwas auf schön Wetter macht?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu WAZ: Minister Schneider will mehr Migranten im Staatsdienst von moderator</title>
		<link>http://www.perspective-ministries.de/2010/07/22/waz-minister-schneider-will-mehr-migranten-im-staatsdienst/comment-page-1/#comment-565</link>
		<dc:creator>moderator</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:36:17 +0000</pubDate>
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		<description>WAZ: Mit Druck zur Integration. Kommentar von Wilhelm Klümper

Essen (ots) - Appelle zur Integration kann man mittlerweile im Schlaf herunterbeten. Bereits seit Ende der 70er-Jahre gibt es in den Stadtteilen mit hohem Ausländeranteil Sprachkurse und an jeder Ecke interkulturelle Begegnungsstätten. Dennoch erleben wir eine Verrohung von Teilen ausländischer Jugendlicher mit wenig Bock auf Bildung, Aufstieg und deutsche Freunde.
Angesichts dieser Erfahrungen überraschen die butterweichen Äußerungen der neuen NRW-Staatssekretärin für Integration, Zülfiye Kaykin (SPD). So lehnt sie beispielsweise eine Kindergartenpflicht ab. Ganz anders denkt da ihr Parteifreund und Duisburger Bundestagsabgeordneter Hans Pflug, der bei der verpflichtenden Anmeldung zum Kindergarten auf die Überprüfung der Sprachkompetenz pocht. Wenn die nicht gegeben ist, dann sollte ein Teil des an die Eltern gezahlten Kindergeldes einbehalten werden, von dem dann die Sprachkurse für Kinder finanziert werden.
Ähnlich äußert sich sein Genosse und Berliner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, der sich für verbindliche Vorschulerziehung und Ganztagsschulen einsetzt. &quot;Kommt das Kind nicht in die Schule, kommt das Kindergeld nicht auf das Konto.&quot; So spricht ein Genosse, der über sich sagt: &quot;Ich bin vom alten Schlag einer lebensweltorientierten SPD.&quot;

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion 
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>WAZ: Mit Druck zur Integration. Kommentar von Wilhelm Klümper</p>
<p>Essen (ots) &#8211; Appelle zur Integration kann man mittlerweile im Schlaf herunterbeten. Bereits seit Ende der 70er-Jahre gibt es in den Stadtteilen mit hohem Ausländeranteil Sprachkurse und an jeder Ecke interkulturelle Begegnungsstätten. Dennoch erleben wir eine Verrohung von Teilen ausländischer Jugendlicher mit wenig Bock auf Bildung, Aufstieg und deutsche Freunde.<br />
Angesichts dieser Erfahrungen überraschen die butterweichen Äußerungen der neuen NRW-Staatssekretärin für Integration, Zülfiye Kaykin (SPD). So lehnt sie beispielsweise eine Kindergartenpflicht ab. Ganz anders denkt da ihr Parteifreund und Duisburger Bundestagsabgeordneter Hans Pflug, der bei der verpflichtenden Anmeldung zum Kindergarten auf die Überprüfung der Sprachkompetenz pocht. Wenn die nicht gegeben ist, dann sollte ein Teil des an die Eltern gezahlten Kindergeldes einbehalten werden, von dem dann die Sprachkurse für Kinder finanziert werden.<br />
Ähnlich äußert sich sein Genosse und Berliner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, der sich für verbindliche Vorschulerziehung und Ganztagsschulen einsetzt. &#8220;Kommt das Kind nicht in die Schule, kommt das Kindergeld nicht auf das Konto.&#8221; So spricht ein Genosse, der über sich sagt: &#8220;Ich bin vom alten Schlag einer lebensweltorientierten SPD.&#8221;</p>
<p>Pressekontakt:<br />
Westdeutsche Allgemeine Zeitung<br />
Zentralredaktion<br />
Telefon: 0201 / 804-6528<br />
<a href="mailto:zentralredaktion@waz.de">zentralredaktion@waz.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Steuer-CD von moderator</title>
		<link>http://www.perspective-ministries.de/2010/07/23/westfalen-blatt-das-westfalen-blatt-bielefeld-zur-steuer-cd/comment-page-1/#comment-564</link>
		<dc:creator>moderator</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:31:42 +0000</pubDate>
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		<description>Neue OZ: Kommentar zu Kriminalität
Steuern

Osnabrück (ots) - Von Daten-CDs und Theodor Storm
Der eine fragt: Was kommt danach? Der andere fragt nur: Ist es recht? Und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht&quot;, schrieb einmal der Dichter Theodor Storm. Heutzutage kommen die Worte etwas schwülstig daher, sind aber zu einem gängigen Sprichwort geworden - mit dem Problem, dass, bei Lichte betrachtet, keiner genau weiß, wer hier eigentlich frei und wer der Knecht ist. Ist der frei, der sich um die Folgen nicht schert? Oder der, der seine moralische Integrität erhalten und sich nicht zum Knecht profaner Dinge machen will - etwa auch der Strafverfolgung mit illegitimen Mitteln?
Genauso schwierig, wie Storms Vierzeiler zu deuten ist, gestaltet sich die Abwägung, ob der ethisch eindeutig falsche Kauf von Steuer-CDs trotzdem berechtigt sein kann. Letztlich steckt dahinter die Frage, wie viel die Werte wert sind. Und da müsste fast 200 Jahre nach Storms Geburt doch eigentlich in jedem einzelnen Fall klar sein, ob Folter, Religionen, Korruption oder geklaute Daten: Ein Staat, so wie Deutschland sich versteht, darf Rechte nicht auslegen, wie es ihm gerade passt. Kirchtürme erlauben etwa, Minarette aber nicht. Datendiebstahl verurteilen - ihn aber, wenn er einen Vorteil davon hat, als Hehler sogar nach Kräften fördern. Dass illegale Geldanlagen selbst den Anlass liefern, zählt dabei nicht. Das tut letztlich jede Straftat. Geboten ist größter Druck auf Steueroasen, um sie per Abkommen oder Gesetz auszutrocknen - nicht aber auf unrechte Art unfrei zu werden.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
 
Telefon: 0541/310 207</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neue OZ: Kommentar zu Kriminalität<br />
Steuern</p>
<p>Osnabrück (ots) &#8211; Von Daten-CDs und Theodor Storm<br />
Der eine fragt: Was kommt danach? Der andere fragt nur: Ist es recht? Und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht&#8221;, schrieb einmal der Dichter Theodor Storm. Heutzutage kommen die Worte etwas schwülstig daher, sind aber zu einem gängigen Sprichwort geworden &#8211; mit dem Problem, dass, bei Lichte betrachtet, keiner genau weiß, wer hier eigentlich frei und wer der Knecht ist. Ist der frei, der sich um die Folgen nicht schert? Oder der, der seine moralische Integrität erhalten und sich nicht zum Knecht profaner Dinge machen will &#8211; etwa auch der Strafverfolgung mit illegitimen Mitteln?<br />
Genauso schwierig, wie Storms Vierzeiler zu deuten ist, gestaltet sich die Abwägung, ob der ethisch eindeutig falsche Kauf von Steuer-CDs trotzdem berechtigt sein kann. Letztlich steckt dahinter die Frage, wie viel die Werte wert sind. Und da müsste fast 200 Jahre nach Storms Geburt doch eigentlich in jedem einzelnen Fall klar sein, ob Folter, Religionen, Korruption oder geklaute Daten: Ein Staat, so wie Deutschland sich versteht, darf Rechte nicht auslegen, wie es ihm gerade passt. Kirchtürme erlauben etwa, Minarette aber nicht. Datendiebstahl verurteilen &#8211; ihn aber, wenn er einen Vorteil davon hat, als Hehler sogar nach Kräften fördern. Dass illegale Geldanlagen selbst den Anlass liefern, zählt dabei nicht. Das tut letztlich jede Straftat. Geboten ist größter Druck auf Steueroasen, um sie per Abkommen oder Gesetz auszutrocknen &#8211; nicht aber auf unrechte Art unfrei zu werden.<br />
Pressekontakt:<br />
Neue Osnabrücker Zeitung<br />
Redaktion</p>
<p>Telefon: 0541/310 207</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bessere Ausbildung von Jugendreiseleitern / Sexuelle Gewalt bei Internationalen Begegnungen und Ferienfreizeiten von moderator</title>
		<link>http://www.perspective-ministries.de/2010/07/22/bessere-ausbildung-von-jugendreiseleitern-sexuelle-gewalt-bei-internationalen-begegnungen-und-ferienfreizeiten/comment-page-1/#comment-563</link>
		<dc:creator>moderator</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:14:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perspective-ministries.de/?p=7699#comment-563</guid>
		<description>Prävention von sexuellem Missbrauch und Gewalt auf Kinder- und Jugendreisen
Empfehlungen vom REISENETZ - Deutscher Fachverband für Jugendreisen

Berlin (ots) - Sexueller Missbrauch entsteht in Systemen, die über ausgeprägte hierarchische Strukturen verfügen. Neben Sportvereinen, Schulen, Kirchen, Schulen und Familien trifft dies unter Umständen leider auch auf Kinder- und Jugendreisen zu.
Betreuer/innen haben durch die Übernahme der Aufsichtspflicht eine vorgesetzte Stellung gegenüber den Reiseteilnehmern. Besonders männliche Betreuer erhalten durch diese Autorität häufig eine besondere Attraktivität für pubertierende Teilnehmerinnen. Darauf vorbereitet werden die Betreuer qualitätsorientierter Reiseanbieter in Schulungen, wie sie z.B. durch das REISENETZ-Qualitätssiegel verlangt werden. Schließlich muss pädagogisch geschultes Personal auch mit der Pubertät von Jugendlichen umgehen können.
Das REISENETZ gibt zur Prävention konkrete Empfehlungen, da eine professionelle und transparente Organisationsstruktur auch andere Formen der Gewalt vermeiden kann - ob zwischen Reiseteilnehmer/innen oder durch Übergriffe des Betreuungspersonals.
* Große Altersunterschiede innerhalb der Reisegruppe gilt es zu vermeiden. Das Betreuungspersonal muss in der Lage sein, ein Vertrauensverhältnis zu den Teilnehmern zu entwickeln und muss sensibel sein für Signale und Hinweise, um Risiken frühzeitig zu erkennen.
* Die Betreuerteams sollen in der Lage sein, eine gegenseitige Kontrollfunktion auszuüben. Das bedingt auch, Anzeichen von sexuellem Fehlverhalten bei Kollegen/innen frühzeitig erkennen zu können und dann umgehend entsprechend zu agieren.
* Sexuelle Kontakte zwischen Betreuungspersonal und Reiseteilnehmer/innen sind natürlich in keinem Fall zu dulden. Das REISENETZ spricht sich daher auch dafür aus, nur volljähriges Betreuungspersonal einzusetzen und dabei zusätzlich einen angemessenen Altersabstand zwischen Teilnehmer/innen und Betreuer/innen zu gewährleisten.
* Als weiteren Baustein rät das REISENETZ ausdrücklich, nur Betreuungspersonal nach Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses einzusetzen. Obwohl diese Forderung zum jetzigen Zeitpunkt nicht von allen Institutionen der Kinder- und Jugendreisen mitgetragen wird.
Jedem Verdachtsfall ist unbedingt nachzugehen und mit allen zur Verfügung stehenden juristischen Mitteln zu verfolgen.
Vor allem aber bei den vielfältigen Anbietern mit eher geringer Organisationstiefe wie karitativen Einrichtungen, Vereinen oder Kirchengemeinden, die nur sehr unregelmäßig Jugendreisen durchführen, ergibt sich die Betreuerauswahl vermutlich oft nur aus persönlichen Beziehungsstrukturen, die mitunter zwar über lange Zeiträume gewachsen sind, aber dafür kaum auf Grundlage fundierter Auswahl und belastbarer Prüfverfahren erfolgen. Das blinde Vertrauen überwiegt hier oftmals, Schulungen oder Weiterbildungsmaßnamen zur Prävention von sexueller Gewalt bzw. Missbrauch nach Maßgabe der genannten Empfehlungen sind hier jedoch in aller Regel wohl eher die Ausnahme.
Pressekontakt:
Ludwig Ottenbreit
REISENETZ e. V.
Köpenicker Str. 126
10179 Berlin
Tel.: 030 - 24 62 84 30
e-mail: info@reisenetz.org</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Prävention von sexuellem Missbrauch und Gewalt auf Kinder- und Jugendreisen<br />
Empfehlungen vom REISENETZ &#8211; Deutscher Fachverband für Jugendreisen</p>
<p>Berlin (ots) &#8211; Sexueller Missbrauch entsteht in Systemen, die über ausgeprägte hierarchische Strukturen verfügen. Neben Sportvereinen, Schulen, Kirchen, Schulen und Familien trifft dies unter Umständen leider auch auf Kinder- und Jugendreisen zu.<br />
Betreuer/innen haben durch die Übernahme der Aufsichtspflicht eine vorgesetzte Stellung gegenüber den Reiseteilnehmern. Besonders männliche Betreuer erhalten durch diese Autorität häufig eine besondere Attraktivität für pubertierende Teilnehmerinnen. Darauf vorbereitet werden die Betreuer qualitätsorientierter Reiseanbieter in Schulungen, wie sie z.B. durch das REISENETZ-Qualitätssiegel verlangt werden. Schließlich muss pädagogisch geschultes Personal auch mit der Pubertät von Jugendlichen umgehen können.<br />
Das REISENETZ gibt zur Prävention konkrete Empfehlungen, da eine professionelle und transparente Organisationsstruktur auch andere Formen der Gewalt vermeiden kann &#8211; ob zwischen Reiseteilnehmer/innen oder durch Übergriffe des Betreuungspersonals.<br />
* Große Altersunterschiede innerhalb der Reisegruppe gilt es zu vermeiden. Das Betreuungspersonal muss in der Lage sein, ein Vertrauensverhältnis zu den Teilnehmern zu entwickeln und muss sensibel sein für Signale und Hinweise, um Risiken frühzeitig zu erkennen.<br />
* Die Betreuerteams sollen in der Lage sein, eine gegenseitige Kontrollfunktion auszuüben. Das bedingt auch, Anzeichen von sexuellem Fehlverhalten bei Kollegen/innen frühzeitig erkennen zu können und dann umgehend entsprechend zu agieren.<br />
* Sexuelle Kontakte zwischen Betreuungspersonal und Reiseteilnehmer/innen sind natürlich in keinem Fall zu dulden. Das REISENETZ spricht sich daher auch dafür aus, nur volljähriges Betreuungspersonal einzusetzen und dabei zusätzlich einen angemessenen Altersabstand zwischen Teilnehmer/innen und Betreuer/innen zu gewährleisten.<br />
* Als weiteren Baustein rät das REISENETZ ausdrücklich, nur Betreuungspersonal nach Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses einzusetzen. Obwohl diese Forderung zum jetzigen Zeitpunkt nicht von allen Institutionen der Kinder- und Jugendreisen mitgetragen wird.<br />
Jedem Verdachtsfall ist unbedingt nachzugehen und mit allen zur Verfügung stehenden juristischen Mitteln zu verfolgen.<br />
Vor allem aber bei den vielfältigen Anbietern mit eher geringer Organisationstiefe wie karitativen Einrichtungen, Vereinen oder Kirchengemeinden, die nur sehr unregelmäßig Jugendreisen durchführen, ergibt sich die Betreuerauswahl vermutlich oft nur aus persönlichen Beziehungsstrukturen, die mitunter zwar über lange Zeiträume gewachsen sind, aber dafür kaum auf Grundlage fundierter Auswahl und belastbarer Prüfverfahren erfolgen. Das blinde Vertrauen überwiegt hier oftmals, Schulungen oder Weiterbildungsmaßnamen zur Prävention von sexueller Gewalt bzw. Missbrauch nach Maßgabe der genannten Empfehlungen sind hier jedoch in aller Regel wohl eher die Ausnahme.<br />
Pressekontakt:<br />
Ludwig Ottenbreit<br />
REISENETZ e. V.<br />
Köpenicker Str. 126<br />
10179 Berlin<br />
Tel.: 030 &#8211; 24 62 84 30<br />
e-mail: <a href="mailto:info@reisenetz.org">info@reisenetz.org</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Rheinische Post: Gesundheitsministerin will Kontrollen von Pflegeheimen verschärfen von moderator</title>
		<link>http://www.perspective-ministries.de/2010/07/23/rheinische-post-gesundheitsministerin-will-kontrollen-von-pflegeheimen-verscharfen/comment-page-1/#comment-562</link>
		<dc:creator>moderator</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:10:13 +0000</pubDate>
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		<description>Rheinische Post: Mehr Zeit für alte Menschen

Düsseldorf (ots) - Ein Kommentar von Jürgen Stock:
In Mönchengladbach ermittelt die Staatsanwaltschaft, weil ein 85-Jähriger nach einem Aufenthalt in einem Pflegeheim an Austrocknung gestorben ist. Der Vorgang macht über den Einzelfall hinaus betroffen. Viele Angehörige gebrechlicher alter Menschen werden sich fragen, ob die in Mönchengladbach offenbar schon seit längerem herrschenden Zustände symptomatisch für die Qualität der Betreuung in deutschen Heimen sind. Das ist ganz sicher nicht so. Wie die Untersuchungen des Medizinischen Dienstes zeigen, arbeitet das Pflegepersonal in den meisten Einrichtungen trotz hoher Belastung ordentlich bis sehr gut. Dennoch bestätigen Experten, dass Pflegerinnen und Pfleger sich in vielen Heimen nicht so um die ihnen Anvertrauten kümmern können, wie dies wünschenswert wäre. In NRW schätzen die Einrichtungen den Personalbedarf nach einer jüngst durchgeführten Umfrage auf fünf Prozent. Selbsthilfegruppen sprechen von bis zu 20 Prozent. Doch noch so viel Personal kann nicht ändern, dass letzten Endes die Angehörigen selbst die Verantwortung für das Wohl betagter Familienmitglieder haben. Noten für das Pflegeheim sind eine Entscheidungshilfe bei der Wahl der Einrichtung. Wichtiger ist jedoch der dauerhafte Kontakt zu den Pflegern und vor allem: den betreuten Menschen selbst.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
 
Telefon: (0211) 505-2303</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rheinische Post: Mehr Zeit für alte Menschen</p>
<p>Düsseldorf (ots) &#8211; Ein Kommentar von Jürgen Stock:<br />
In Mönchengladbach ermittelt die Staatsanwaltschaft, weil ein 85-Jähriger nach einem Aufenthalt in einem Pflegeheim an Austrocknung gestorben ist. Der Vorgang macht über den Einzelfall hinaus betroffen. Viele Angehörige gebrechlicher alter Menschen werden sich fragen, ob die in Mönchengladbach offenbar schon seit längerem herrschenden Zustände symptomatisch für die Qualität der Betreuung in deutschen Heimen sind. Das ist ganz sicher nicht so. Wie die Untersuchungen des Medizinischen Dienstes zeigen, arbeitet das Pflegepersonal in den meisten Einrichtungen trotz hoher Belastung ordentlich bis sehr gut. Dennoch bestätigen Experten, dass Pflegerinnen und Pfleger sich in vielen Heimen nicht so um die ihnen Anvertrauten kümmern können, wie dies wünschenswert wäre. In NRW schätzen die Einrichtungen den Personalbedarf nach einer jüngst durchgeführten Umfrage auf fünf Prozent. Selbsthilfegruppen sprechen von bis zu 20 Prozent. Doch noch so viel Personal kann nicht ändern, dass letzten Endes die Angehörigen selbst die Verantwortung für das Wohl betagter Familienmitglieder haben. Noten für das Pflegeheim sind eine Entscheidungshilfe bei der Wahl der Einrichtung. Wichtiger ist jedoch der dauerhafte Kontakt zu den Pflegern und vor allem: den betreuten Menschen selbst.<br />
Pressekontakt:<br />
Rheinische Post<br />
Redaktion</p>
<p>Telefon: (0211) 505-2303</p>
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	</item>
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		<title>Kommentar zu Bessere Ausbildung von Jugendreiseleitern / Sexuelle Gewalt bei Internationalen Begegnungen und Ferienfreizeiten von moderator</title>
		<link>http://www.perspective-ministries.de/2010/07/22/bessere-ausbildung-von-jugendreiseleitern-sexuelle-gewalt-bei-internationalen-begegnungen-und-ferienfreizeiten/comment-page-1/#comment-561</link>
		<dc:creator>moderator</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 20:06:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perspective-ministries.de/?p=7699#comment-561</guid>
		<description>Neue OZ: Kommentar zu Kriminalität
Gewalt
Ameland

Osnabrück (ots) - Das Risiko im Kinderzimmer
Die schlimmen Taten von Ameland schockieren mit täglich neuen Details. Die vollständige Aufklärung der Verbrechen unter Kindern und Jugendlichen ist ebenso wichtig wie die angemessene Bestrafung der Schuldigen und die Lehren, die aus den unfassbaren sexuellen Übergriffen gezogen werden müssen. Immer mehr Indizien und Aussagen deuten darauf hin, dass die Vergewaltigungen im Schlafsaal zumindest teilweise hätten verhindert werden können. Das mögliche Versagen der Betreuer wiegt schwer. Hilferufe verzweifelter Kinder müssen in jedem Einzelfall ernst genommen und konsequent verfolgt worden. Dafür braucht es eigentlich keinen freiwilligen Qualifikationsnachweis in Form einer Jugendleitercard.
Individuelles Versagen von Aufsichtspersonal muss aber genauso betroffen machen wie der unkontrollierte Zugang zu Pornografie im Internet für Kinder und Jugendliche. Über erschreckende Sexpraktiken mit Gegenständen wissen manche 13- und 14-Jährige offenbar mehr als ihre Betreuer. Eltern, die zu Recht den sexuellen Missbrauch von Ameland anprangern, müssen sich selbstkritisch fragen, ob sie die Risiken durch Computer im Kinderzimmer tatsächlich jederzeit beherrschen. Die schlimmen Taten von Ameland sind nach juristischer Bewertung Verbrechen. Die minderjährigen Täter als Verbrecher zu bezeichnen fällt aber schwer.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
 
Telefon: 0541/310 207</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neue OZ: Kommentar zu Kriminalität<br />
Gewalt<br />
Ameland</p>
<p>Osnabrück (ots) &#8211; Das Risiko im Kinderzimmer<br />
Die schlimmen Taten von Ameland schockieren mit täglich neuen Details. Die vollständige Aufklärung der Verbrechen unter Kindern und Jugendlichen ist ebenso wichtig wie die angemessene Bestrafung der Schuldigen und die Lehren, die aus den unfassbaren sexuellen Übergriffen gezogen werden müssen. Immer mehr Indizien und Aussagen deuten darauf hin, dass die Vergewaltigungen im Schlafsaal zumindest teilweise hätten verhindert werden können. Das mögliche Versagen der Betreuer wiegt schwer. Hilferufe verzweifelter Kinder müssen in jedem Einzelfall ernst genommen und konsequent verfolgt worden. Dafür braucht es eigentlich keinen freiwilligen Qualifikationsnachweis in Form einer Jugendleitercard.<br />
Individuelles Versagen von Aufsichtspersonal muss aber genauso betroffen machen wie der unkontrollierte Zugang zu Pornografie im Internet für Kinder und Jugendliche. Über erschreckende Sexpraktiken mit Gegenständen wissen manche 13- und 14-Jährige offenbar mehr als ihre Betreuer. Eltern, die zu Recht den sexuellen Missbrauch von Ameland anprangern, müssen sich selbstkritisch fragen, ob sie die Risiken durch Computer im Kinderzimmer tatsächlich jederzeit beherrschen. Die schlimmen Taten von Ameland sind nach juristischer Bewertung Verbrechen. Die minderjährigen Täter als Verbrecher zu bezeichnen fällt aber schwer.</p>
<p>Pressekontakt:<br />
Neue Osnabrücker Zeitung<br />
Redaktion</p>
<p>Telefon: 0541/310 207</p>
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