Saarbrücker Zeitung: Neuer Integrationsgipfel geplant
Parteien wollen offen über Probleme reden – Gröhe (CDU): Sorgen ernst nehmen – Nahles (SPD): Vieles liegt im Argen
Berlin / Saarbrücken. (ots) – Nach dem Beschluss der Bundesbank, die Entlassung von Thilo Sarrazin zu beantragen, wollen die großen Parteien die Diskussion über Probleme der Integration jetzt verstärken. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sagte der “Saarbrücker Zeitung” (Sonnabendausgabe), nach der Entscheidung der Bundesbank sei es jetzt an der Zeit, “dass wir uns dem eigentlichen Thema widmen”. Die Integration der hier lebenden Migranten sei einer der wichtigsten Herausforderungen. Unter der Führung der Union seien in den letzten Jahren zwar schon wichtige Schritte unternommen worden. “Wir wissen aber auch, dass es Missstände gibt, die in der Bevölkerung für Unzufriedenheit sorgen. Diese nehmen wir ernst”. Nach Informationen der “Saarbrücker Zeitung” soll noch in diesem Jahr unter Leitung von Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) ein Integrationsgipfel im Kanzleramt stattfinden. Es ist der erste unter schwarz-gelber Ägide, der vierte insgesamt. Der genaue Termin werde in den nächsten Tagen feststehen, hieß es im Kanzleramt.
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles verteidigte den Beschluss ihrer Partei, ein Ausschlussverfahren gegen Sarrazin einzuleiten. In einem Brief an alle Mitglieder, der der “Saarbrücker Zeitung” vorliegt, schrieb Nahles, Sarrazin habe Grenzen überschritten und sich außerhalb der Wertegemeinschaft der SPD gestellt. Gleichzeitig räumte Nahles aber ein, dass in der Integration “vieles im Argen” liege “In diesem Punkt geben wir Sarrazin recht.” Eine kritische Debatte über Fortschritte wie über Probleme und Defizite sei “dringend geboten”. So gebe es teilweise noch erhebliche Bildungs- und Sprachdefizite. “Und wir dulden auch keine Parallelgesellschaften”. Die von Parteivize Klaus Wowereit geleitet “Zukunftswerkstatt Integration” soll nun verstärkt Veranstaltungen zum Thema durchführen, hieß es im Willy-Brandt-Haus. Read more…
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Erfolgreiche Integration ist Bereicherung für unser Land
Im Interview mit der türkischen Tageszeitung “Hürriyet” nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel unter anderem Stellung zu den Äußerungen von Bundesbank-Vorstand Sarrazin und die Bedeutung des Themas Integration: “Am wichtigsten sind das Erlernen der deutschen Sprache, Bildung, Ausbildung und die Integration in den Arbeitsmarkt.”
Hürriyet: Frau Bundeskanzlerin, was halten Sie von Sarrazins Unterstellungen? Was haben Sie empfunden, als Sie von seinen Äußerungen gehört haben?
Angela Merkel: Ich kann die Äußerungen nicht akzeptieren. Sie wirken ausgrenzend. Ganze Gruppen in unserer Gesellschaft fühlen sich dadurch verletzt. Das Thema Integration ist eines der wichtigsten unserer Zeit. Wir müssen es sachlich diskutieren und dürfen nicht Abneigung und Widerwillen wecken. Das erschwert die Integration anstatt sie zu fördern.
Hürriyet: Fühlen Sie sich in Ihrem eigenen Land fremd? Haben Sie Angst, dass die nächste Generation in der Bundesrepublik Deutschland sich fremd fühlen könnte?
Merkel: Nein. Aber für mich steht fest: Für Deutschland ist es eine Schlüsselaufgabe, die Zuwanderer aktiv in unsere Gesellschaft hinein zu holen. Dafür brauchen wir uns nur die Bevölkerungsentwicklung anzuschauen. Wir wollen Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Zuwandererfamilien alle Chancen eines weltoffenen Landes eröffnen. Sie sollen am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben können. Aber in gleicher Weise erwarten wir natürlich, dass sie das auch wollen und sich aktiv darum bemühen. Das Zusammenleben ist ein Geben und Nehmen. Read more…
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WAZ: Steffens macht Heimleiter für Missstände in Pflegeheimen verantwortlich
Essen (ots) – NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) macht für Missstände in Pflegeheimen vor allem deren Leiter verantwortlich. Im Gespräch mit den Zeitungen der WAZ-Gruppe (Freitagausgabe) kündigte sie an, die Leiter schlecht geführter Häuser zur Fortbildung zu verpflichten. Steffens kritisiert “eine Riesenspanne von sehr guten bis hin zu katastrophal schlechten Einrichtungen” in NRW. Das sei zuallererst ein Führungsproblem. Es kämen “immer mehr reine Kaufleute ohne Empathie für die zu pflegenden Menschen und die Beschäftigten in Leitungspositionen.” Deshalb will sie ein “verpflichtendes Coaching für Führungskräfte einführen”, deren Häuser gravierende Mängel aufweisen.
Um die “dramatische Pflegemisere” zu bekämpfen, möchte Steffens zudem für mehr Ausbildungsplätze sorgen. Dafür lässt sie prüfen, ob alle Träger, insbesondere auch die ambulanten, wieder zu einer Ausbildungsumlage verpflichtet werden können. Vor allem ambulante Dienste bildeten derzeit kaum aus, weil sie die Kosten scheuen. Das will Steffens ändern: “Wenn alle Träger die Umlage zahlen müssten, hätten sie auch wieder ein Eigeninteresse daran, selbst auszubilden.” 2009 seien von den rund 8600 geförderten Schulplätzen viele gar nicht besetzt worden, weil die dazu gehörenden Praxisplätze gefehlt hätten. Read more…
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FT: Kommentar zur Studie “Jugendsexualität 2010″
Flensburg (ots) – Seit mehreren Jahren schon führen uns reißerische TV-Aufklärer in Talk- und Reality-Shows vor, wie es um die früh erwachende Sexualität unserer Jugend bestellt ist. Diverse andere Fernsehformate, Bücher und vermeintlich ernsthafte Dokumentationen haben ihr übriges dazu beigetragen, Eltern besorgt in Richtung Kinderzimmer blicken zu lassen. Kein Wunder: So wurden ihnen doch 14-Jährige vorgeführt, die Pornofilme konsumieren, imitieren und produzieren, 13-Jährige, die ihre Geschlechtspartner wechseln wie andere ihre Socken, und 12-Jährige, die sich zum wiederholten Male mit einer ungewollten Schwangerschaft abmühen. Der “Spiegel” schrieb, dass unsere Jugend “sexuell verwahrlost statt aufgeklärt” sei und die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” titelte “Porno statt Lego”.
Die Wahrheit sieht offenbar anders aus. Nicht nur warten die meisten Teenies in Deutschland mit dem “ersten Mal”, bis sie in einer festen Partnerschaft sind. Nein, sie verhüten sogar so gut wie nie zuvor. Es gibt sie eben doch: die normale, aufgeklärte Jugend. Eine Jugend, die sich in ihren Grundbedürfnissen kaum von der Elterngeneration unterscheidet, die den Sexualkundeunterricht nicht durch Porno-Filmchen aus dem Internet ersetzt hat und die sich der Gefahren von HIV und anderer Krankheiten bewusst ist. Die “Pornofizierung der Gesellschaft”, die quer durch die Feuilletons der Republik analysiert wurde, findet sich bei ihr nur bei einer kleinen Gruppe. Und vermutlich hat es diese schon immer gegeben. Read more…
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“Der Kunde ist kein König mehr”
Bürger sind unzufrieden mit Dienstleistungen
Hamburg (ots) – Guter Service ist im Handel der wichtigste Wettbewerbsfaktor. Diesen jedoch können viele Firmen und Dienstleister in Deutschland nicht bieten. Lediglich jeder vierte Deutsche (27%) glaubt, dass der Ausspruch “der Kunde ist König” heute noch zutrifft. Dieses geht aus einer aktuellen Untersuchung der Stiftung für Zukunftsfragen hervor, in der repräsentativ 2.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden.
Professor Dr. Ulrich Reinhardt sieht zwei wesentliche Gründe für die geringe Dienstleistungsorientierung: “Mit wachsendem Wohlstand unserer Gesellschaft haben sich auch die Ansprüche erhöht. Was vor 20 Jahren noch nicht erwartet wurde, wird heute fast vorausgesetzt. Daneben darf nicht vergessen werden, dass im Dienstleistungssektor oftmals schlecht bezahlt wird. Die Motivation der Mitarbeiter, sich unter diesen Umständen mit dem Thema “Service” auseinanderzusetzen und sich ständig zuvorkommend zu präsentieren, bleibt da manchmal auf der Strecke.”
Dabei sollte der Bedeutung von gutem Service ein hoher Stellenwert beigemessen werden, denn unzufriedene Kunden zeigen sich konsequent: Werden sie unfreundlich bedient oder schlecht beraten, verlassen die Deutschen mehrheitlich das Geschäft (75%). Für Reinhardt sind diese Ergebnisse gesellschaftlich bedingt: “In Deutschland ist es üblich, eher das Negative, als das Positive wahrzunehmen. Wenn eine Dienstleistung zur vollen Zufriedenheit vorhanden ist, wird dieses als Normalzustand gesehen.” Read more…
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Neue OZ: Kommentar zu Ausländer Integration Sarrazin
Osnabrück (ots) – Völlig überhöht
Thilo Sarrazin beruft sich auf die Meinungsfreiheit, und seine Fans werfen Kritikern vor, sie ihm abzusprechen. Das trifft in keiner Weise zu. Der Bundesbanker hat ein Buch geschrieben, das veröffentlicht ist. Er hat es vor breitem Publikum in den Räumen der Bundespressekonferenz vorgestellt. Vorab fanden sich ausführliche Auszüge in den Medien. Und seit dem Erscheinen berichtet ganz Deutschland über den Autor und seine Thesen. Wo also wird hier jemand mundtot gemacht?
Eher ist das Gegenteil der Fall. Manch einer scheint das zu verwechseln: Zur Meinungsfreiheit gehört nämlich auch, dass jeder von Genetik-Thesen und Migranten-Sprüchen halten kann, was er will – und Sarrazin auch verbal angreifen darf. Dass der Selbstdarsteller Kritik im besonderen Maße auf sich zieht, ist also nicht Ausdruck einer eingeschränkten, sondern vielmehr beiderseits gelebten Meinungsfreiheit.
Dieses Grundrecht im aktuellen Fall missachtet zu sehen zeugt von einer völligen Überhöhung der Fragen, um die es geht. Sarrazin kann seine Sicht der Dinge öffentlich und straffrei darlegen. Das Recht zur Kritik daran hat übrigens auch ein Arbeitgeber, vor allem dann, wenn eine teuer bezahlte Führungskraft sich schriftlich verpflichtet hat, dem Ansehen des Hauses nicht zu schaden. Verstößt sie dagegen, ist es die eigene Entscheidung fernab der Frage nach Meinungsfreiheit. Entsprechend taugt Sarrazin im Falle beruflicher Sanktionen auch nicht zum Märtyrer, sondern trägt lediglich die Folgen seiner Provokationen. Read more…
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LVZ: Claudia Roth warnt FDP vor Wählerfang im Sarrazin-Umfeld Eigene Fehler bei Integrationspolitik eingeräumt
Leipzig (ots) – Angesichts der anhaltenden Debatte um die Migrationsthesen von Thilo Sarrazin hat Grünen-Chefin Claudia Roth die FDP vor dem Versuch gewarnt, sich angesichts sinkender Umfragewerte erneut auf Wählerfang am rechten Rand zu begeben. In einem Video-Interview mit der Medien-Gruppe Madsack sagte die Grünen-Politikerin: “Das hat Herr Westerwelle ja schon mal versucht.” Zu Zeiten eines Jürgen Möllemann habe Herr Westerwelle “gedacht, er könnte an so einem rechten Rand für sich selber fischen”, warnte Claudia Roth.
“Er hat es in diesem Jahr auch wieder versucht. Er hat versucht, eine Kampagne gegen Hartz-IV-Empfänger hochzuziehen.” Dabei bräuchte das Land “eine Einbürgerung des Islam und nicht eine Verteufelung, nicht eine Islamophobie” und keine Leute wie Sarrazin, die in der Bundesbank säßen, und bei denen man das Gefühl bekäme, “da sitzt jemand, der NPD-Ideologien vertritt”. Wenn bei Sarrazin nicht schnell Konsequenzen gezogen würden, dann sei auch hierzulande eine Atmosphäre zu befürchten, bei der es zu “Racheakten” an Muslimen kommen könne.
Gleichzeitig räumte Frau Roth Versäumnisse bei der bisherigen Integrationspolitik ein. “Es stimmt, es gibt ein Defizit an Aneignung dessen, was unsere Gesellschaft ist, was es heißt, dass Menschen unterschiedlicher Religionen hier leben.” Auch die Grünen hätten Fehler gemacht. “Sicher haben wir Dinge vielleicht beschönigt oder Konflikte oder Widersprüche oder Herausforderungen nicht immer richtig benannt.” Aber ihre Partei sei die erste gewesen, die gesagt habe, Deutschland sei ein Einwanderungsland und das müsse man demokratisch gestalten. “Ich kann auch nicht weggehen, wenn die Macker kommen und mir erklären, dass ich als Frau nicht gleiche Rechte haben soll”, meinte Frau Roth. “Dann sage ich, Moment mal, wir leben hier in unserer deutschen Gesellschaft auf der Basis unserer Verfassung. Da gelten gleiche Rechte, da gibt es keine Sonderausnahmen.” Read more…
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WAZ: Mehr Mut zum Kind – Paare im Zwiespalt – Kommentar von Daniel Freudenreich
Essen (ots) – Wunsch und Realität sind zwei Paar Stiefel. Deshalb besteht wenig Anlass zur Euphorie, wenn der Familienmonitor zu dem Ergebnis kommt, dass wieder mehr Kinderlose mit Nachwuchs planen. In einer Umfrage sagt es sich leicht: Klar, ich will Kinder.
Die Realität sieht nach wie vor trist aus. Trotz zuletzt stabiler Geburtenquote kamen 2009 in Deutschland 30 000 Kinder weniger auf die Welt als 2008. Denn die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter nimmt immer mehr ab. Bislang sah die Lebensplanung vieler junger Paare grob gesagt so aus: Erst kommen die Ausbildung, der Job sowie finanzielle Sicherheit und dann – jenseits der 30 – womöglich die Sprösslinge. Nun meint Allensbach-Chefin Renate Köcher, dass der Mut zum Kind wächst. Das mag sein. Womöglich aber finden sich immer mehr Menschen schlicht mit der Tatsache ab, dass die Zeiten unsicher sind und für die Familienplanung nicht ausschlaggebend sein können. Dieses Umdenken allein, sofern es eines ist, wird kaum zu mehr Kindern führen.
Die Instrumente, die am ehesten helfen könnten, sind bekannt. Flexible Arbeitszeiten und eine bessere Kinderbetreuung sind das A und O – zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Read more…
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WAZ: Revier braucht die Akadamiker – Kommentar von Thomas Wels
Essen (ots) – Der Befund ist nicht überraschend, alarmierend ist er gleichwohl. Angehende Akademiker finden prima Bedingungen an Unis und Fachhochschulen im Ruhrgebiet, fertige Akademiker finden es woanders attraktiver: in Ermangelung einer großen Auswahl passender Arbeitsplätze, aber auch wegen fehlender Kindertagesstätten und einem vermeintlich weniger lebenswerten Umfeld.
Kurzum ist das Image von München und Stuttgart besser als das von Essen oder Bochum. Das ist ein Problem für eine Region, die auf der Welle des Wandels von der Industrie- zur Wissensgesellschaft nicht gerade vorneweg surft. Wie wichtig es ist, pfiffige Ingenieure oder Informatiker zu haben, zeigt ein Blick nach Dortmund. Die Westfalenmetropole kann auf 600 mittelständische Unternehmen in der Informatik, der Elektro- und Systemtechnik stolz sein, die sich vor allem dank der Uni angesiedelt haben – weil aus Akademikern oft Unternehmer werden. Bochum hat den Wettbewerb mit Stuttgart um Ansiedlung des Blackberry-Herstellers RIM gewonnen – wegen des Wissens im Institut für Datensicherheit. Wissen ist ein Standortfaktor. Ein Krippenplatz auch.
Wir haben zwar nicht die Alpen, dafür Unternehmer, die initiativ werden wie bei Gründung der Internationalen Schule in Essen. Alles Anfänge, die durchaus Hoffnung machen. Read more…
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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Energiesparlampen und LED-Technik
Bielefeld (ots) – Nach der 100-Watt-Birne kommt nun also wie angekündigt das Aus für die 75 Watt-Birne. Ein Stück Wirtschaftsgeschichte geht peu á peu verloren. So fällt es immer noch vielen Menschen schwer, von der guten alten Glühbirne Abschied zu nehmen. Das kalte Licht vieler Energiesparleuchten ist für sie kein gleichwertiger Ersatz.
Mit Hamsterkäufen sorgen sie vor. Und dennoch: In Zeiten, wo Energie immer knapper und teuerer wird, hat die Glühbirne ihre Daseinsberechtigung eingebüßt. Der Ausstieg ist vernünftig. Ein Manko ist allerdings der noch immer hohe Preis der Energiesparlampen. Auch die Schwierigkeiten einer fachgerechten Entsorgung haben Politik und Wirtschaft unterschätzt. Es darf nicht sein, dass das Einsparpotential auf der einen Seite (weniger Energieverbrauch) durch höhere Kosten auf der anderen (Entsorgung) konterkariert wird.
Vielleicht sind Energiesparlampen ohnehin nur eine Übergangslösung. Mit Hochdruck treibt die Wirtschaft die LED-Technik voran. Sie macht aus noch weniger Strom viel Licht. Ihr gehört die Zukunft. Die Glühbirne ist dann nur noch etwas für Nostalgiker. Read more…
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