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FT: Kommentar zur Studie “Jugendsexualität 2010″

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Flensburg (ots) – Seit mehreren Jahren schon führen uns reißerische TV-Aufklärer in Talk- und Reality-Shows vor, wie es um die früh erwachende Sexualität unserer Jugend bestellt ist. Diverse andere Fernsehformate, Bücher und vermeintlich ernsthafte Dokumentationen haben ihr übriges dazu beigetragen, Eltern besorgt in Richtung Kinderzimmer blicken zu lassen. Kein Wunder: So wurden ihnen doch 14-Jährige vorgeführt, die Pornofilme konsumieren, imitieren und produzieren, 13-Jährige, die ihre Geschlechtspartner wechseln wie andere ihre Socken, und 12-Jährige, die sich zum wiederholten Male mit einer ungewollten Schwangerschaft abmühen. Der “Spiegel” schrieb, dass unsere Jugend “sexuell verwahrlost statt aufgeklärt” sei und die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” titelte “Porno statt Lego”.

Die Wahrheit sieht offenbar anders aus. Nicht nur warten die meisten Teenies in Deutschland mit dem “ersten Mal”, bis sie in einer festen Partnerschaft sind. Nein, sie verhüten sogar so gut wie nie zuvor. Es gibt sie eben doch: die normale, aufgeklärte Jugend. Eine Jugend, die sich in ihren Grundbedürfnissen kaum von der Elterngeneration unterscheidet, die den Sexualkundeunterricht nicht durch Porno-Filmchen aus dem Internet ersetzt hat und die sich der Gefahren von HIV und anderer Krankheiten bewusst ist. Die “Pornofizierung der Gesellschaft”, die quer durch die Feuilletons der Republik analysiert wurde, findet sich bei ihr nur bei einer kleinen Gruppe. Und vermutlich hat es diese schon immer gegeben. Read more…

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 2. September 2010 at 20:18

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“Der Kunde ist kein König mehr”

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Bürger sind unzufrieden mit Dienstleistungen

Hamburg (ots) – Guter Service ist im Handel der wichtigste Wettbewerbsfaktor. Diesen jedoch können viele Firmen und Dienstleister in Deutschland nicht bieten. Lediglich jeder vierte Deutsche (27%) glaubt, dass der Ausspruch “der Kunde ist König” heute noch zutrifft. Dieses geht aus einer aktuellen Untersuchung der Stiftung für Zukunftsfragen hervor, in der repräsentativ 2.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden.

Professor Dr. Ulrich Reinhardt sieht zwei wesentliche Gründe für die geringe Dienstleistungsorientierung: “Mit wachsendem Wohlstand unserer Gesellschaft haben sich auch die Ansprüche erhöht. Was vor 20 Jahren noch nicht erwartet wurde, wird heute fast vorausgesetzt. Daneben darf nicht vergessen werden, dass im Dienstleistungssektor oftmals schlecht bezahlt wird. Die Motivation der Mitarbeiter, sich unter diesen Umständen mit dem Thema “Service” auseinanderzusetzen und sich ständig zuvorkommend zu präsentieren, bleibt da manchmal auf der Strecke.”

Dabei sollte der Bedeutung von gutem Service ein hoher Stellenwert beigemessen werden, denn unzufriedene Kunden zeigen sich konsequent: Werden sie unfreundlich bedient oder schlecht beraten, verlassen die Deutschen mehrheitlich das Geschäft (75%). Für Reinhardt sind diese Ergebnisse gesellschaftlich bedingt: “In Deutschland ist es üblich, eher das Negative, als das Positive wahrzunehmen. Wenn eine Dienstleistung zur vollen Zufriedenheit vorhanden ist, wird dieses als Normalzustand gesehen.” Read more…

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Lausitzer Rundschau: Cottbuser Uni schlägt Alarm Massive Kürzungen geplant/Opposition macht Druck auf Landesregierung in Potsdam

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Cottbus (ots) – Cottbus. Die Oppositionsfraktionen im Brandenburger Landtag wollen die angekündigte Entnahme von zehn Millionen Euro aus den Kassen der brandenburgischen Hochschulen verhindern. Besonders betroffen von den Sparplänen wäre die Cottbuser Uni.

Der Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus, Walther Ch. Zimmerli, sieht mit der beabsichtigten Kürzung den Aufwärtstrend seiner Hochschule gefährdet. Mit 3,66 Millionen Euro wäre mehr als die Hälfte der Rücklage aufgezehrt. Jens Lipsdorf (FDP), Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Forschung, fordert die Landesregierung auf, die Rücklagen der BTU und der anderen Hochschulen nicht anzutasten. Er werde darauf drängen, dass der Ausschuss Anfang September dies auch in einer Stellungnahme formuliert, um den politischen Druck zu erhöhen, bevor im Herbst der Haushalt verabschiedet wird. Der Wissenschaftsexperte der CDU-Fraktion, Michael Schierack, sieht mit dem Griff in die Kassen den Hochschulpakt zwischen Hochschulen und Landesregierung verletzt. Die Entnahme stehe zudem im Widerspruch zur Regierungserklärung, laut der Wissenschaft und Bildung nicht angetastet werden sollten. Die Landesvorsitzende der Grünen in Brandenburg, Annalena Baerbock, kündigt Initiativen gegen die Kürzungen im Landtag an. Read more…

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 5. August 2010 at 08:43

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Walking und Styling am Golfresort Margarethenhof

Die Perle am Tegernsee, wie der Golfclub Margarethenhof auch liebevoll von Besuchern, Geschäftspartnern und seinen Mitgliedern genannt wird, hat demnächst eine neue Attraktion. Club-Besitzer Dr. Christian Behr ist es gelungen, die Image-Expertin Martina Berg aus München, für ein spezielles Damen-Seminar zu gewinnen. „Was Frauen wirklich wollen“ ist der Name des 1-Tages-Seminars, welches erstmals am 12. August 2010 am Margarethenhof durchgeführt wird.

Hier dreht sich einen Tag alles um die Themen Bewegung, Attraktivität, Ausstrahlung, Styling und das an einem der schönsten Plätze Deutschlands – www.margarethenhof.com. An diesem golffreien Tag genießen Damen einen Tag der etwas anderen Art an einem Golfplatz.

Martina Berg: Wir starten mit leichter Bewegung, und zwar mit Nordic Walking. Die Trendsportart ist leicht zu erlernen, weckt die Lebensgeister und ist quasi ein modernes Figurstyling. Über das Training der Beweglichkeit wird eine positive Körperwahrnehmung erreicht.

Der Nachmittag gehört ganz dem Thema Styling.
Anhand zahlreicher Beispiele und individueller Beratung erfährt jede Teilnehmerin, welche Farben ihren Typ optimal unterstreichen. Wie sie die richtige Stilrichtung für sich finden kann, welche und wie viele Accessoires wann angesagt sind, welche Körperproportionen optimiert oder kaschiert werden und welches Make up ihnen ein frisches und natürliches Aussehen verleiht.

Aller Teilnehmerinnen erhalten außerdem einen individuellen Farbpass und Stilunterlagen, die als neutrale Einkaufshilfen bei der nächsten Shopping-Tour eingesetzt werden können.

Martina Berg: Lust auf neue Farben und mehr Lebensfreude stellen sich nach diesem Styling-Tag wie von selbst ein. Bei einem gemeinsamen Mittagessen werden offene Fragen geklärt und Erfahrungen ausgetauscht. Meinen Kursteilnehmerinnen stehe ich auch nach dem Seminar noch lebenslang mit meiner Erfahrung zur Verfügung.

Mode ändert sich, aber Stil ist unvergänglich.

Nähere Informationen und Anmeldung unter www.image50plus.de und unter Tel.: 089-6883306

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 28. Juli 2010 at 20:52

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FW-SE: Brennender LKW – Großeinsatz auf der A 7

LKW-Brand auf der A 7 am 28.07.2010

Bad Segeberg (ots) – Am heutigen Mittwoch geriet auf der Richtungsfahrbahn Süden der Bundesautobahn 7, kurz vor der Anschlussstelle Henstedt-Ulzburg, ein 40-Tonner in Brand.

Die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen wurde gegen 12:30 Uhr durch die Rettungsleitstelle in Norderstedt alarmiert.
Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, brannten die Zugmaschine und die vordere Hälfte des Sattelaufliegers in voller Ausdehnung. Größere Mengen Dieselkraftstoff ergossen sich brennend auf die Fahrbahn. Der Fahrer des unbeladenen Kühl-Sattelzuges hatte sich unverletzt retten können, nachdem er das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen abgestellt hatte.

Da an der Autobahn nur wenige Wasserentnahmestellen verfügbar sind, wurden die Feuerwehren Norderstedt, Quickborn, Oersdorf und Nützen/Kampen zur Unterstützung nachalarmiert.

In der Anfangsphase der Löscharbeiten zerknallten mehrere LKW-Reifen unter erheblicher Geräuschentwicklung. Eine Isolierplatte aus dem Auflieger wurde nach einem lauten Knall vom Fahrzeug weggeschleudert und blieb kurz vor der Mittelleitplanke liegen. Durch den Einsatz großer Mengen Wasser und Schaum konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden, mehrere Atemschutztrupps waren im Einsatz.
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden ausgelaufene Betriebsstoffe mit insgesamt 200 kg Ölbindemittel abgestreut. Nach Rücksprache mit der Wasserbehörde des Kreises Segeberg wurde das verunreinigte Löschwasser, so weit wie möglich, aufgenommen.

Während der Löscharbeiten blieb die A 7 in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt. Später, während der umfangreichen Nachlösch- und Aufräumarbeiten, wurde der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.
Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet, die Einsatzstelle wurde an die Polizei und die Autobahnmeisterei übergeben.
Insgesamt befanden sich rund 70 Feuerwehrleute mit 17 Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Read more…

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ERLINER MORGENPOST: Über die Missbrauchsfälle am Canisius-Kolleg

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Berlin (ots) – In Berlin üben die Kirchen nicht gerade großen Einfluss auf Leben und Denken der meisten Bewohner aus. Das gilt besonders für die im Nordosten Deutschlands von jeher in der Diaspora lebenden Katholiken.

Von der Machtfülle und dem Prunk, wie sie Fürstbischöfe wie in Köln oder Augsburg entfalten, kann die annähernd bankrotte Erzdiözöse Berlin nur träumen. Der tägliche Überlebenskampf der Kirche und ihrer Orden in einer religionsfernen Umgebung hat sicherlich dazu geführt, dass ausgerechnet in Berlin mit der Aufdeckung des Missbrauchsskandals am Canisius-Kolleg eine reinigende Welle ihren Ausgang nahm. Diese hat inzwischen nicht nur die katholische Kirche, sondern auch die Protestanten und Reformpädagogen gezwungen, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, dass sie ihre eigenen Werte verraten und das Vertrauen der ihnen anvertrauten Kinder missbraucht haben.

Ein halbes Jahr ist es her, seit diese Zeitung als erstes Medium den Brief des Rektors an ehemalige Schüler öffentlich machte, mit dem Pater Mertes den massenhaften und systematischen Missbrauch von Schülern durch zwei Patres vor rund 30 Jahren eingestand. Im aufgeklärten Jesuitenorden und im wenig katholischen Berlin war der Druck wohl vergleichsweise gering, diese bis dahin nur gerüchteweise bekannten Übergriffe weiter unter dem Teppich zu halten, wo die Ordensoberen sie seit 30 Jahren hingefegt hatten. Der Schock war enorm.

Das Thema Missbrauch, von bürgerlichen Schichten bis dahin meist in Kinderheime, Schmuddelkneipen oder Prekariatsfamilien verortet, hatte die Spitze der Gesellschaft erreicht. Wenn so etwas in einer Eliteschule geschehen konnte, dann musste jetzt endgültig Schluss sein mit dem Wegsehen und dem Verharmlosen. Was die Jesuiten und das Canisius-Kolleg getan haben, war zunächst vorbildlich. Bei der Aufklärung der Übergriffe und der Feststellung des eigenen Versagens muss sich der Orden nichts vorwerfen lassen. Beim Umgang mit den Opfern aber schon. Es ist dringend geboten, den Missbrauchten von einst finanzielle Genugtuung anzubieten, die deutlich über den symbolischen warmen Händedruck hinausreicht.

Der Orden trägt direkte Verantwortung für verpfuschte Leben, für psychische Lasten und Beziehungsprobleme, die verstörende Missbrauchserfahrungen ausgelöst haben. Der Orden und die Kirche als hierarchisch organisierte Instanzen mit hohem moralischem Anspruch sind viel eher verpflichtet als etwa Ehrenamtliche in Sportvereinen, Opfer von Missbrauch zu entschädigen. Es wäre angemessen, wenn diejenigen, die die Welle ausgelöst haben, sie durch ein Eingehen auf die Opfer wieder eindämmen würden. Das kostet Geld. Aber Zögern oder Knausern kostet Glaubwürdigkeit. Und nichts braucht Kirche dringender. Zumal im religionsfernen Berlin. Read more…

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FORSA: Für Deutsche ist Urlaubszeit Familienzeit

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Bonn (ots) – Familien aus Deutschland freuen sich im Urlaub am meisten auf die Zeit mit ihren Liebsten.

Das bestätigte eine FORSA-Umfrage im Auftrag von Serways, der Dienstleistungsmarke von Tank & Rast. Demnach gaben 92 Prozent der Befragten an, sich in ihrem Urlaub vor allem auf die gemeinsame Zeit mit der Familie zu freuen. Großen Wert legen die deutschen Reisenden darauf, vom Alltag abzuschalten (84 Prozent), wollen aber auch auf Spaß nicht verzichten (78 Prozent). Nach Ruhe sehnen sich dagegen immerhin noch 71 Prozent, dicht gefolgt von 70 Prozent, die angaben, vor allem Land und Leute kennen lernen zu wollen.

Im Bundesländervergleich freuen sich dabei die Baden-Württemberger (94 Prozent) am meisten auf Familienidylle in der Urlaubszeit, während dies für die Bayern mit 89 Prozent eine vergleichsweise geringe Rolle spielt. Die Norddeutschen (89 Prozent) schalten im Urlaub am liebsten ab, sind sich aber mit den Baden-Württembergern zum Thema Spaß im Urlaub einig: Jeweils 84 Prozent gaben an, besonders Spaß haben zu wollen, dagegen sagten dies nur 71 Prozent der Ostdeutschen.

Die Urlauber aus Bayern und Norddeutschland sind mit jeweils 74 Prozent am häufigsten auf der Suche nach Ruhe. Dagegen gaben dies nur jeweils 69 Prozent der Befragten aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg an. Land und Leute kennen zu lernen ist insbesondere für die Reisenden aus Nord- und Mitteldeutschland wichtig. Im Vergleich der Regionen spielt dies für die Ostdeutschen mit 68 Prozent aber die kleinste Rolle.

Die Abenteuerlust im Urlaub fällt bei den Familien aus Deutschland mit 34 Prozent insgesamt gering aus. Die Ostdeutschen sind dabei mit 40 Prozent noch am ehesten auf unvorhersehbare Abwechslung aus. Auch auf Sport (42 Prozent) und Wellness (36 Prozent) wird nicht ganz so viel Wert gelegt.

In den Familien herrscht weitgehend Einigkeit bezüglich der Vorfreude auf den Urlaub. Kaum Unterschiede konnte FORSA zwischen Männern und Frauen erkennen. Mit sieben Prozentpunkten Unterschied liegen die Präferenzen der Geschlechter bei der Frage Sport am weitesten auseinander, wobei die Männer im Urlaub etwas sportlicher sind als die Frauen.

Für die repräsentative Umfrage “Worauf freut man sich im Urlaub am meisten?” befragte FORSA 1.003 Eltern mit Kindern bis 14 Jahre. Mehrfachnennungen waren möglich. Der Erhebungszeitraum lag zwischen dem 5. und dem 12 Juli 2010.

Die Ergebnisse der Umfrage können bei der Unternehmenskommunikation von Tank & Rast angefordert werden. Read more…

Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 27. Juli 2010 at 12:09

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Ohne Sauerstoff “nichts los” – Meeresbiologen gehen Todeszonen auf den Grund

Bild: Michael Stachowitsch

Am Verhalten von Meeresgrund-Bewohnern lässt sich nun erstmals das Entstehen von sogenannten “Todeszonen” im Meer vorhersagen. In diesen Zonen kämpfen Tiere um verschwindenden Sauerstoff – erfolglos, diese immer öfter auftretenden Sauerstoffkrisen enden meist mit Massensterben.

Ein Team von ForscherInnen hat es geschafft, das Verhalten der Organismen bei sinkendem Sauerstoffgehalt aufzuzeichnen. Dafür wurden mit einem eigen-entwickelten Unterwassergerät Todeszonen am Grund der Adria nachgestellt. So wird nun im August mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF ein Katalog der Verhaltensmuster von Tieren veröffentlicht, anhand dessen der Wasserzustand klassifiziert werden kann.

Unsere Meere sind bedroht – das ist kein Geheimnis. Weitgehend unbekannt ist jedoch, dass gefährliche Sauerstoffarmut in unseren Ozeanen immer öfter für Massensterben am Meeresgrund sorgt. Tatsächlich bilden sich in letzter Zeit gehäuft sogenannte “Todeszonen”, also Zonen, in denen zu wenig Sauerstoff im Wasser vorhanden ist. Ihr Entstehen ist unter anderem auf verschmutzte Flüsse und globale Erwärmung zurückzuführen. Weltweit gibt es bereits 400 Todeszonen und ihre Fläche beträgt insgesamt mehr als 250.000 Quadratkilometer – so groß wie Deutschland. Was sich im Detail in einer solchen Zone abspielt, war bislang nahezu unerforscht. Forscher aus Wien haben es nun erstmals geschafft, Sauerstoffkrisen im Meer kleinsträumig nachzustellen. Mit Hilfe ihres Projektes können diese frühzeitig erkannt werden und damit kann ein entscheidender Beitrag zu deren Verhinderung geleistet werden. Den Schlüssel dafür liefern die bedrohten Tiere selbst – durch ihr Verhalten. Read more…

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Diebstahl von Kraftstoff nimmt zu

Nach Diebstahl aus Loks des DB Sylt Shuttle stellt die Bundespolizei 12 Kanister (300m Liter)Dieselkraftstoff sicher.

26.07.2010 / pm – In der Nacht zu Samstag, wurden auf dem Gelände eines Autoverleihs im Gewerbegebiet Groß Belt in Wilhelmshaven, die Tankverschlüsse von insgesamt vier Lkws aufgebrochen und danach insgesamt etwa 270 Liter Dieselkraftstoff abgezapft.

Dies ist kein Einzelfall! In Gronau-Epe wurden schon im Juni ebenfalls 800 Liter Dieselkraftstoff gestohlen. Aus drei verschlossenen Lkw hatten die Täter den Kraftstoff aus dem Tank gepumpt. Auch in Kaltenkirchen, Großenkneten, Niebüll, Wardenburg, Lübbecke, Kelkheim-Münster, Werl, Ahlen, Fulda usw. wurde Kraftstoff entwendet. Die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen. Schon vor Jahren war regional zu beobachten, dass speziell Dieselkraftstoff aus Baufahrzeugen und geparkten LKW gezapft wurde.

Dies erweckt den Eindruck, dass Diesel auf dem Schwarzmarkt gehandelt wird. Ein tschetschenischer Jugendlicher, der nicht genannt werden will, berichtete unserer Redaktion, dass Diesel durch organisierte Banden beschafft werden würde. Der Kraftstoff würde dann als Heizöl auf dem Schwarzmarkt verkauft.

Nachdem möglicherweise ein kalter Winter vor uns liegt, bleibt abzuwarten, ob in den nächsten Tagen und Wochen die “Dieselkriminalität” steigt.

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Autoverkehr wird weiblicher

Bild: ACE Auto Club Europa

ACE-Studie zum Autobesitz nach Geschlechtern

Stuttgart (ACE) Der Besitz eines Autos ist in Deutschland immer noch eine von Männern beherrschte Domäne. Doch junge Frauen holen in ihrer Eigenschaft als Pkw-Eigentümerinnen nach einer vom ACE Auto Club Europa jetzt vorgelegten Studie mächtig auf. In der Altersgruppe der 18- bis 24-jährigen Fahrzeughalter waren zum Stichtag 1. Januar 2010 nur noch ein gutes Drittel mehr Pkw auf Männer zugelassen (599.026) als auf Frauen (441. 517). Männer im Alter von 55 bis 64 sind hingegen noch mehr als doppelt so häufig Besitzer eines Autos (4. 595. 189) als ihre Altersgenossinnen (2. 249. 674).

Immerhin mehr als jede dritte volljährige Frau in Deutschland kann inzwischen ein Auto ihr Eigen nennen, das sind 13.512.106 von 36.140.300. Damit verfügen im bundesdeutschen Durchschnitt 374 von 1000 volljährigen Frauen über einen eigenen Pkw. Die auf Daten des Kraftfahrtbundesamtes beruhende Studie des ACE zeigt allerdings beim jeweiligen regionalen Anteil weiblichen Autobesitzes von Bundesland zu Bundesland mitunter starke Abweichungen. Am liebsten kurven Saarländerinnen im eigenen Wagen umher. In diesem Bundesland kommen 441 Pkw auf 1000 volljährige Bürgerinnen. In den Stadtstaaten steht weiblicher ebenso wie männlicher Autobesitz dagegen weniger hoch im Kurs. Der ACE erklärt dies mit dem relativ guten Angebot öffentlicher Verkehrsdienstleitungen. In den urbanen Metropolen könnten die Menschen wohl am ehesten auf einen eigenen Wagen verzichten. In Berlin beispielsweise verfügt nur knapp jede vierte Frau über einen eigenen Wagen. Gemessen an der Zahl aller Pkw-Halter liegen mit einem Anteil von 35,2 Prozent die Frauen in Brandenburg an der Spitze weiblicher Automobilität; am Ende dieser Skala rangieren laut ACE die weiblichen Pkw-Halter in Hamburg mit einem Anteil von 30,1 Prozent.

Ohne Worte…

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by moderator - 24. Juli 2010 at 14:30

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